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„Eurowissenschaft“? oder „Neurowirtschaft“?

Schon längst haben wir dem Homo Oeconomicus den Rücken zugekehrt. Wir wissen dank den heutigen Neurowissenschaften mittlerweile viel mehr über unser menschliches Gehirn und wie es funktioniert… und somit auch, dass es nicht  Verstand- und Vernunft-gesteuert ist sondern von Emotionen bestimmt ist.

Deshalb ist das Interesse an Neurowissenschaften auch in der Wirtschaft gestiegen. Der heutige Unternehmer, der sein Unternehmen voranbringen und Kosten sparen will, holt sich Neurowissenschaftler als Berater und Coaches ins Haus.

Sie sind noch nicht mit von der Partie? Dann lassen Sie sich inspirieren. Holen Sie sich einen Impulsvortrag, der Sie und Ihr Unternehmen inspiriert…

Zum Beispiel:

  • Spitzenleistung entsteht im Gehirn – Neurowissenschaftliche Erkenntnisse zur Optimierung unserer Leistungsfähigkeit.
  • Charisma – Wie gute Führungskräfte Eindruck machen – Wie die Ausstrahlung auf Menschen wirkt, wie sie motiviert und fasziniert.
  • Burnout und Depression – Wie der Traumjob zum Alptraum werden kann.
  • Die Kraft der Vision – Wie Visionen unser Gehirn und unser Leben verändern.

Als Mitglied der Akademie für neurowissenschaftliches Bildungsmanagement (AFNB) beschäftige ich mich täglich mit dem Nutzen von neurowissenschaftlichen Erkenntnissen für Coaching, Beratung und Führung. Ein Masterstudiengang an der Academy of Neuroscience (AON) lehrt mich die ganzheitlichen Zusammenhänge, die unser Tun und Handeln bestimmen.

Interesse geweckt? Dann kontaktieren Sie mich bitte bzgl. weiterer Details.

Neurowissenschaftliche Impulsvorträge

Herzlichst, Ihre Alice Rosslenbroich

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38 Formulierungen, die Ihnen helfen, in der Vergangenheit stecken zu bleiben…

Wenn Sie Angst haben vor Veränderung, Wachstum, Lernen und Erfolg, erinnern Sie sich an diese Formulierungen und benutzen Sie sie so oft es geht, denn sie werden Sie garantiert davon abhalten, sich weiter zu entwickeln und einen Schritt nach vorn zu gehen.

Veränderung ist keine Magie, sondern das Ergebnis von ergriffenen Maßnahmen.

Wenn Sie in Ihrem Unternehmen vorankommen wollen, wenn Sie sich in Ihrer Führung verbessern wollen, wenn Sie mit Ihrem Start-up erfolgreich sein wollen, müssen Sie immer irgendwelche Maßnahmen ergreifen.

Die größten Hürden, die Ihnen den Weg versperren, werden Sie zumeist in sich selbst finden.

Auch hier können Sie wieder Ihre Amygdala trainieren (siehe älterer Artikel).

Denken Sie zum Beispiel an die Sprache, die Sie verwenden, die Dinge, die Sie laut aussprechen – auch zu sich selbst -, und fragen Sie sich stets, ob das Ausgesprochene Ihre Ziele unterstützt oder eher dagegen arbeitet.

Hier finden Sie 38 sprachliche Formulierungen, die Hürden darstellen können. Kennen Sie vielleicht den einen oder anderen Ausspruch von sich selbst?

  1. Das kann man nicht machen. Geben Sie sich nicht begrenzendem und negativem Denken hin, bevor Sie es nicht selbst ausprobiert haben.
  2. Es wird zu lange dauern. Jede Erfolgsgeschichte braucht Zeit. Träume werden wahr, wenn die Vorsätze zum täglichen Doing werden – und das geschieht nicht über Nacht.
  3. Es ist zu anspruchsvoll. Jede Leistung beginnt mit der Entscheidung, es zu versuchen. Ehrgeizig zu sein bedeutet, an sich selbst zu glauben.
  4. Was ist für mich drin? Erfolgreiche Menschen sind immer auf der Suche nach Möglichkeiten, anderen zu helfen; erfolglose Menschen sind immer auf der Suche nach einer eigennützigen Betrachtungsmöglichkeit.
  5. Es ist nicht meine Aufgabe. Wenn Sie erfolgreich sein wollen, wenn Sie als Problemlöser und Macher wahrgenommen werden wollen, müssen Sie bereit sein, alles zu tun, ob es Ihre Aufgabe ist, oder nicht.
  6. Ich weiß nicht, was zu tun ist. Wenn Sie etwas haben wollen, das Sie noch nie hatten, müssen Sie Dinge machen, die Sie noch nie getan haben. Nutzen Sie Ihr bestes Urteilsvermögen und gehen Sie es an.
  7. Das geht gegen die Tradition. Erfolg braucht Rebellen, Menschen, die sich weigern, sich durch die Vergangenheit begrenzen und einengen zu lassen.
  8. Ich habe es schon mal versucht und es hat nicht funktioniert. Was können Sie diesmal anders machen?
  9. Ich werde es später tun. Aufschub bedeutet, dass Sie sich selbst kostbare Zeit stehlen.
  10. Es gibt keinen Konsens. Wissen wächst nur durch Meinungsverschiedenheiten. Manchmal muss man den Sprung allein machen.
  11. Ich werde in Schwierigkeiten kommen. Lassen Sie sich nicht durch Widrigkeiten oder Kritik von Ihrem Weg zum Erfolg abbringen.
  12. Ich bin nicht verantwortlich. Sie sind immer verantwortlich für Ihre Entscheidungen und Prioritäten.
  13. Dafür ist jemand anderes verantwortlich. Akzeptieren Sie, dass Sie selbst die Ursache und die Lösung Ihres eigenen Erfolges sind. Das ist Ihre Verantwortung.
  14. Ich bin nicht qualifiziert. Messen Sie sich nicht an dem, was Sie bisher erreicht haben, sondern an dem, was Sie noch erreichen können.
  15. Ich habe nicht das richtige Personal. Alles was Sie brauchen sind ein paar tolle Leute.
  16. Es ist nicht machbar. Der Glaube, dass es nicht durchgeführt werden kann, ist der erste Teil der Garantie, dass es nicht durchgeführt werden wird.
  17. Ich habe es immer so gemacht. Vergessen Sie, was Sie bisher gemacht haben. Denken Sie um und gehen Sie neue Wege.
  18. Mich hat ja keiner gefragt. Warten Sie nicht auf einen, der Führungsqualitäten zeigt. Übernehmen Sie die Führung und fangen Sie an.
  19. Es wird zu lange dauern. Wenn nicht der Fall eintreten sollte, dass sich das Thema erübrigt, gibt es nichts, was zu lange dauert. In der Regel ist dieser Satz eine kodierte Aussage für: „Ich will es nicht machen“
  20. Ich muss noch mehr darüber nachdenken. Vernachlässigen Sie nicht die Planung, aber vergessen Sie auch nicht: Der beste Weg, etwas zu schaffen, ist der, einfach anzufangen.
  21. Ich habe nicht die Autorität. Führung ist hier nicht die gefragte Autorität; es geht darum, Menschen zu befähigen.
  22. Es gibt zu viel Bürokratie. Die Autorität derer, die führen, ist oft ein Hindernis für diejenigen, die etwas besonderes leisten wollen. Seien Sie hartnäckig. Finden Sie einen Weg trotz der Bürokratie.
  23. Lassen Sie es jemanden anderes machen. Übernehmen Sie Verantwortung für Ihr Handeln und auch für Ihre Ergebnisse. Stehen Sie zu Ihren Ideen, Ihren Aufgaben und Ihren Fehlern – dann steht der Erfolg am Ende zu Ihnen.
  24. Ich tue mein Bestes. Wenn Ihr Bestes nicht gut genug ist, machen Sie es besser oder finden Sie einen anderen Weg.
  25. Wozu die Mühe? Weil es genau darauf ankommt. Vor allem, wenn Sie Erfolg haben wollen.
  26. Wir haben nicht das Budget. Arbeiten Sie als hätten Sie gar kein Budget, gehen Sie Risiken ein als hätten Sie keine Unterstützung in der Welt, und fordern Sie sich selbst wie nie zuvor.
  27. Ich weiß noch nicht einmal, wo ich anfangen soll. Machen Sie Schritt für Schritt alles, was vor Ihnen liegt. Fangen Sie an! Das ist der erste Schritt.
  28. Es ist zu radikal. Nichts ist zu radikal für eine Welt, die sich radikal verändert.
  29. Ich kann das auch später noch machen. Aufschub macht einfache Dinge schwer und schwere Dinge schwerer.
  30. Alles ist ein Problem. Selbst wenn dies der Fall sein sollte, hat jedes Problem auch eine Lösung. An die Arbeit!
  31. Ich habe nicht die Fähigkeiten. Solange Sie die Fähigkeit haben, zu lernen und bereit sind, hart und einfallsreich zu arbeiten, werden Sie es schaffen.
  32. Es ist zu vorausschauend gedacht. Zukunftsorientiertes Denken ist der Schnittpunkt von Kreativität und Innovation. So bleiben Sie immer in Bewegung.
  33. Ich werde auf eine Anleitung warten. Die Anleitung, die Sie brauchen, ist normalerweise die, die Ihnen sagt: Vertrauen Sie auf Ihren Instinkt.
  34. Ich warte noch auf Antworten. Fragen Sie sich lieber, ob Sie die richtigen Fragen gestellt haben.
  35. Ich brauche die Genehmigung. Wirklich? Was ist das Schlimmste, das passieren könnte, wenn Sie einfach weiter machen?
  36. Warum sollte ich es überhaupt versuchen? Wenn Sie es nicht versuchen, werden Sie nie wissen, was möglich gewesen wäre.
  37. Ich bin daran schon einmal gescheitert. Mit dem, was Sie im ersten Versuch gelernt haben, haben Sie eine viel bessere Ausgangssituation, diesmal erfolgreich zu sein.
  38. Ich habe nicht den Mut. Prima, dass Sie so ehrlich sind, aber jetzt ziehen Sie los und finden den Mut. Sie haben nur ein Leben und jetzt eine Chance, einen Fußabdruck zu hinterlassen. Schauen Sie nicht zurück und wünschen Sie sich, es getan zu haben.

Und? Haben Sie etwas wieder erkannt? Vielleicht können Sie ja dann auch einen der Denkanstöße für sich nutzen…

Herzlichst, Ihre Alice Rosslenbroich

 

 

(3) Essen mit Hirn – der Bauch steht Kopf?

Hallo zusammen. Weiter geht´s…

Bevor wir uns weiteren Lebensmitteln zuwenden, schauen wir uns nochmal genauer an, wie denn eigentlich allgemein das Thema Ernährung und Gehirn zusammenhängt…

Kopf und Bauch sind stetig miteinander verbunden und kommunizieren mithilfe von Signale. Dabei ist der Darm viel mehr als nur ein Untertan des Gehirns. Neben Gehirn und Rückenmark ist er das dritte wichtige Nervensystem in unserem Körper – das enterische Nervensystem. In der Darmwand befinden sich über 100 Millionen Nervenzellen, also mehr als im Rückenmark. Zudem ähnelt es dem Gehirn bzgl. Zelltypen, Rezeptoren und Neurotransmittern. Z.B. wird ein Teil des Botenstoffs Serotonin (im Gehirn beteiligt an der Regulation der Stimmung) im Darm zur Bewegung des Verdauungsorgans gebraucht.

Über das autonome Nervensystem kommunizieren Gehirn und Darm fortlaufend, vor allem über den sogenannten Vagusnerv.

Da Nahrung für den Menschen überlebenswichtig ist, macht es auch Sinn, dass der Darm das Gehirn über seinen Zustand auf dem Laufenden hält und im Zweifelsfall Alarm schlägt, wenn etwas nicht stimmt. Haben wir beispielsweise Hunger, kann dies ganz schnell auch auf die Stimmung schlagen – für das Gehirn ein Signal, etwas zu ändern. Da macht doch der Spruch „satt und zufrieden“ so richtig Sinn, oder?

Auch in weiteren Redensarten wird erkennbar, dass die Menschen die enge Verbindung zwischen Kopf und Bauch schon immer ahnten: „Das ist mir auf den Magen geschlagen“, „Das bereitet mir Bauchschmerzen“, „Das muss ich erst mal verdauen“ – und dann sind da ja noch die Verliebten, die von „Schmetterlingen im Bauch“ sprechen ;o).

Gut. 100% ist sind sich die Wissenschaftler noch nicht einig. Die einen sprechen vom ´Darm als zweites Gehirn`, die anderen sind davon überzeugt, dass ´alles über das Gehirn läuft` und somit auch der Darm vom Gehirn gesteuert wird. Für die Twitterer unter uns: HashtagAllesisteineSachedesKopfes

Es bleibt weiter spannend und zu erforschen…

Fakt ist… die Nahrungsaufnahme hat Auswirkungen auf das Gehirn… Die richtige Ernährung kann in großem Maße dazu beitragen, dass der Stoffwechsel im Gehirn gut funktioniert. Ein alter aber ernst zu nehmender Tipp: TRINKEN, TRINKEN, TRINKEN (und ich meine nicht den Alkohol!). Die Flüssigkeit hilft den gesamten Körper mit Sauerstoff zu versorgen und gut zu durchbluten.

Dazu demnächst wieder mehr an dieser Stelle, wenn wir diesbezüglich weitere Lebensmittel unter die Lupe nehmen.

Bis dahin, herzlichst, Ihre Alice Rosslenbroich

Interessante Beiträge hierzu:

Der Bauch, unser zweites Gehirn

Interaktion zwischen Gehirn und Darm

Und noch ein süßer Beitrag zum Lachen vom Science Slam Berlin…

Giulia Enders – Darm mit Charme

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(2) Essen mit Hirn? – Granatapfel: ein Edelstein für unseren Körper

Hallo zusammen, weiter geht´s…

Nachdem wir zuletzt bereits eines der schlechtesten Lebensmittel durchleuchtet haben, widmen wir uns ab heute den gesünderen und deren Wirkung auf unser Gehirn und unseren Körper…

Der Granatapfel. Er gilt als älteste Heilfrucht der Menschheit.

Man kann schon fast sagen, er ist ein Wundermittel, wie ein Granat für unser Wohlbefinden.

Hier nur mal ein paar Wirkungen auf unseren Organismus:

  • Senkung des Cholesterinspiegels
  • Senkung des Blutdrucks
  • durchblutungsfördernd
  • Regulierung von Blutfettwerten
  • anti-oxidativ
  • Stärkung des Immunsystems
  • antibiotisch
  • entgiftend
  • Schutz vor Krebs
  • Schutz vor Gefäßverkalkung
  • entzündungshemmend
  • Schutz vor UV-Strahlen
  • Reparaturförderung geschädigter Zellen
  • hormonregulierend
  • verdauungsregulierend

Ich sag`s ja… ein Wundermittel der Natur. Doch wie ist die Wirkung auf das Gehirn?

Es konnte bereits 2005 (Studien an Mäusen) nachgewiesen werden, dass der Granatapfel einen Schutz gegenüber Hirnschäden sowie Schlaganfall darstellt, die infolge von Sauerstoffmangel auftreten. Man fütterte Mäuse mit Granatapfelsaft. Deren Mäusejungen wiesen 60% weniger Hirnschäden bei ihrer Geburt auf als die Vergleichsgruppe.

Zudem konnte nachgewiesen werden, dass die Gehirnleistung durch die im Granatapfel befindlichen Flavonoide verbessert werden kann. Die Nerven werden durch die Phenolsäuren des Granatapfels vor zerstörerischen Abbauprozessen geschützt – somit auch vor Alzheimer.

Na, wenn das mal keine Argumente sind… und: diese Frucht schmeckt auch noch sehr gut…

Also ab ins Getümmel und Granatäpfel kaufen – im Kühlschrank gelagert halten sie sogar viele Wochen.

Viel Spaß und freuen Sie sich auf den nächsten Artikel zu „Essen mit Hirn“.

Herzlichst, Ihre Alice Rosslenbroich

 

Hier finden Sie ein leckeres Salat Rezept mit Granatapfel

 

(1) Essen mit Hirn? – Oder: dumm wie Brot?

Wie angekündigt… heute geht es um unsere Ernährung…

Wir wissen, dass unser Gehirn – obwohl es nur ca. 2% unseres Körpergewichtes (ca. 1,2-1,4 kg) ausmacht – mit 20-25% DER Energie-Verbraucher unseres Körpers ist. Darum müssen wir ihm auch Energie bereitstellen.

Doch macht es allein für das Gehirn einen Unterschied, welche Nahrung ich zu mir nehme?  Es gibt viele  als „gesund“ propagierte Ernährungskonzepte, ja sogar mittlerweile  Ernähungs-„Weltanschauungen“ Mediterran – Low Fat – Glutenfrei – Vegan – Low Carb – Vegetarisch – Metabolic Balance – und wie sie da alle heißen. Mittlerweile hat ja schon jedes Fitnessstudio sein eigenes Konzept.

Aber picken wir uns doch einfach mal ein paar Lebensmittel heraus und schauen, was durch sie im Gehirn passiert. Nehmen wir heute das Grundnahrungsmittel Nummer 1: Getreide

Kennen Sie den Spruch „dumm wie Brot“? Der ist verdammt alt und kommt nicht von ungefähr.

Hauptbestandteil von Brot: Getreide. Alle Getreide enthalten Gluten, das sogenannte Klebeeiweiß. Es ist schwer zu verdauen. Und es bleiben zumeist unvollständig verdaute Gluten-Bruchstücke zurück und kleben sich an die Darmwände. Teilweise können sie sogar die Schleimhaut passieren und gelangen von da aus in die Blutbahn.

Kein Wunder, dass ersteres bei sehr vielen Menschen zu körperlichen Beschwerden führt – bis hin zur Zöliakie!

Wir sind von der Evolutionsgeschichte her auch eigentlich gar nicht dafür gemacht, Getreide zu essen. Aber wie das so ist mit der Menschheit.. Getreide… klebt gut zu Brot, Brot stopft viele Mäuler und ist billig in Massen herzustellen. $$$€€€

Zurück aber zum Gehirn…

Diese sogenannten Gluten-Peptide können nun – in die Blutbahn gelangt – wie körpereigene Botenstoffe (Endorphine) wirken, die eigentlich im Gehirn spezielle und wichtige Funktionen haben. So sind sie beispielsweise am Glücks- oder auch am Schmerzempfinden und an der Steuerung des Hungergefühls beteiligt. Man nennt sie auch opioide Peptide – diese benebeln unseren Geist nämlich.

Bei empfindlichen Menschen kann sogar das Gleichgewicht von Hormonen und anderen Botenstoffen immens gestört werden.

Als Folge können verschiedene psychische Probleme entstehen, das geht von Depressionen über Autismus bis hin zu Schizophrenie.

OHA – wer hätte das gedacht? Vielleicht demnächst doch lieber auf die „Stulle mit Brot“ mal oder sogar ganz verzichten?

Also lassen Sie sich auch bitte nicht von namenhaften Zeitungen in die Irre leiten, die immer mal wieder damit warben und werben werden: ´Brot sei gesünder als gedacht`. $$$€€€

Und im Übrigen.. Gluten ist nicht nur in Weizen enthalten, sondern auch in Roggen, Gerste, Hafer, Grünkern und Dinkel.

Sie wollen nicht auf Brot verzichten? Ich auch nicht. Aber es gibt Alternativen zur Herstellung von Brot, denn diese Lebensmittel sind frei von Gluten:

  • Amarant
  • Buchweizen
  • Guakernmehl
  • Hirse
  • Johannisbrotkernmehl
  • Kartoffeln
  • Mais
  • Quinoa
  • Reis
  • Soja
  • Tapioka
  • Teff

So, das reicht erstmal zum Verarbeiten… Freuen Sie sich auf den nächsten Beitrag zu `Essen mit Hirn` – da nehmen wir ein anderes Lebensmittel unter die Lupe…

 

Mit Hirn das Gehirn entlasten…

Kennen Sie das…?

Gedanken über Gedanken, oder immer neue Ideen, die alten längst vergessen, oder immer mehr Informationen, oder immer mehr Sachen, die noch zu erledigen sind, oder oder oder.

Hilfe, ich kann mir das alles nicht merken –  mein Gehirn dreht durch…

Heute möchte ich Ihnen ein paar Tipps anhand geben, wie es Ihnen gelingt, Ihr Gehirn zu entlasten, indem Sie Bedingungen schaffen, wodurch das Gehirn Struktur und Ordnung ins Chaos bringen kann.

Wie — Wo — Was?

Es ist tatsächlich so. Das Gehirn schafft sich selbst eine Struktur und beseitigt das Chaos, wenn es nur die Möglichkeit dazu erhält. Hier sind ein paar Möglichkeiten:

1) Schaffen Sie Ordnung im Büro!

Unordnung kostet nämlich mentale Energie – und das ist unnötig.

2) Lagern Sie ToDos auf eine „externen Festplatte“ (quasi einem externen Gedächtnis)!

Wenn Sie zu erledigende Dinge aufschreiben (auf Papier oder elektronisch), sind sie raus aus Ihrem Kopf und es wird Arbeitsspeicher im Gehirn für die vorrangigen Dinge frei.

3) Lassen Sie Ihr Gehirn mal durchatmen!

Achtsamkeitsübungen und Pausen fördert die Konzentrationsfähigkeit und Kreativität. Sport ist sogar für das Gehirn die reinste Erholung.

4) Gehen Sie mit der Informationsflut gezielt um!

Anrufe, eMails, WhatsApps, facebook, twitter und Co… Lassen Sie sich nicht immer unterbrechen und fremdbestimmen. Wir sind nämlich NICHT multi-tasking fähig. Je mehr Arbeitsspeicher nur einer Sache zu Verfügung steht, um so schneller und besser sind wir. Und: umso mehr Ordnung kann sich das Gehirn schaffen.

Probieren Sie es einmal… Ihr Gehirn wird es Ihnen danken…

 

Freuen Sie sich schon auf den nächsten Beitrag: Essen mit Hirn…

(4) Weg vom Stress – mit Hirn zur Balance…

…und weiter geht´s mit Tipp 4:

Reduzieren Sie Ihren Cortisolspiegel

Je aktiver Ihre Amygdala ist, desto mehr steigt Ihr Cortisolspiegel und bleibt auf hohem Niveau stehen.

Dies macht Sie zu einer Angst-angetriebenen Maschine. Cortisol ist ein Hormon mit Signalwirkung: Seine Schwankungen nach oben und unten informieren Ihren Körper, wann er auf Gefahr reagieren und wann er Zeit in Ruhe und Regenerierungsmodus verbringen kann.

Bei länger anhaltenden Spannungszustände, schreibt Ihr Cortisolspiegel höhere Zahlen, sodass Ihr Körper erst einmal vergeblich auf die Nachricht zur Entspannung wartet. Um die Kontrolle über diesen Prozess zurückzugewinnen, versuchen Sie es mit Atemarbeit.

Die optimale Anzahl von Atemzügen ist fünf pro Minute. Ein wissenschaftlich erwiesene Atemrhythmus, der Stress zu reduzieren hilft, ist Zahlenfolge 4-4-6-2.

Dazu müssen Sie mitzählen…

4 – Atmen Sie bis vier ein,

4 – halten vier,

6 – atmen sechs aus und

2 – halten wieder zwei.

Wiederholen Sie das und schauen, wie sich dieser Prozess für Sie anfühlt.

Die meisten Menschen finden, dass die ersten fünf Zyklen unangenehm und unbehaglich sind, aber dann gewöhnt sich meist der Körper daran und ändert seine Empfindung auf angenehm und beruhigend.

Wenn dieser Atemrhythmus für Sie nicht passen sollte, probieren Sie eine andere Folge, die Ihrem Körper behaglicher ist – vielleicht 2-2-4-1 oder 6-6-8-4. Achten Sie nur immer darauf, dass Ihr Ausatmen länger ist als Ihr Einatmen.

Viel Spaß beim Austesten und Erfahrung sammeln!

Noch ein Tipp? Folgt…

 

(3) Weg vom Stress – mit Hirn zur Balance…

So, es wird Zeit für Tipp 3:

Vermehren Sie Ihre Oxytocin Produktion

Wir alle kennen dieses Hormon als „Klebemittel“, das Vertrauen und soziale Interaktionen unterstützt und begünstigt und daher auch gern „Kuschelhormon“ genannt wird.

Sie können durch die Erhöhung von Oxytocin aber sogar Ihre Physiologie verändern und ganz nebenbei noch Ihre chemische Stress-Reaktion reduzieren. Und dies können Sie in weniger als zwei Minuten tun.

Auch wenn es sich komisch anhört… Wenn Sie sich beispielsweise selbst umarmen, erhöht sich sofort und auf natürlich Weise die Ausschüttung von Oxytocin.

Versuchen Sie doch auch diese Möglichkeiten:

– Tauschen Sie Zärtlichkeit aus

– Intensivieren Sie Ihren Hautkontakt (Streicheln und Massagen)

– Zeigen Sie Mitgefühl

– Lachen Sie

– Machen Sie einen Spaziergang

– Hören Sie beruhigende Musik

Bei all diesen Aktionen wird vermehrt Oxytocin freigesetzt. Je mehr, desto besser ;@) – probieren Sie es aus und schauen, wodurch Sie sich gut fühlen…

Tipp 4 folgt…