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Führung? Also so …nicht!

Wenn es um Führung geht, gibt es keine MAGISCHE Formel oder DIE Art und Weise, zu handeln. Jede Führungskraft ist in ihrer Person einzigartig, obwohl es einige Gemeinsamkeiten gibt.

Daher ist es manchmal leichter, Führung darüber zu definieren, worum es nicht geht:

  • Bei Führung geht es nicht um Sie! Es geht um Ihre Anhänger, Ihre Mitarbeiter, Ihr Team. Die besten Führungskräfte widmen fast ihre ganze Energie der Begeisterung, Befähigung und Förderung anderer. Die Betreuung ihrer Mitarbeiter ist ein großer Teil ihrer Führungsaufgabe.
  • Bei Führung geht es nicht um Macht. Führung kommt einher mit einer machtvollen Position, aber Mitarbeiter mit Charakter zu führen und ihr Vertrauen zu gewinnen ist nicht kompatibel einer Person, der Erwerb und Ausübung von Macht am wichtigsten ist. Die mächtigsten Führungskräfte sind diejenigen, die sich das Vertrauen der Mitarbeiter verdienen und es schaffen, dem Vertrauen gerecht zu werden und zu bleiben.
  • Bei Führung geht es nicht Befehl und Kontrolle. Bei Führung wird es in einem gewissen Grad immer mal darum gehen, Mitarbeitern zu sagen, was zu tun ist. Aber der beste Weg, dies zu tun, ist es anderen zu helfen, selbst herauszufinden, was getan werden muss. Es geht um Richtung weisen, Mentoring und Coaching, nicht um Befehlen, Kontrollieren und Mikromanagen.
  • Bei Führung geht es nicht darum, alles selbst zu machen. Die besten Führungskräfte wissen, dass sie ihre Ziele nicht allein erfüllen können. Sie müssen die richtigen Leute mit den richtigen Aufgaben bedenken. Führung bedeutet, an die richtigen Leute zu delegieren, um den eigenen Job zu erfüllen.
  • Bei Führung geht es nicht darum, nur selbst zu reden. Gute Führungskräfte sind zwar fast immer gute Redner, aber noch wichtiger ist es, dass sie gute Zuhörer sind. Sie unterbrechen weder, noch reden sie über andere, sie hören mehr zu als sie sprechen und sie wissen, dass das grundlegendste aller menschlichen Bedürfnisse die Notwendigkeit ist, zu verstehen und verstanden zu werden. Der beste Weg, die Menschen zu verstehen ist, ihnen zuzuhören.
  • Bei Führung geht es nicht darum, immer sicher und stark zu sein. Wie wir alle, haben auch Führungskräfte mal Zweifel. Aber Führungskräfte sind am stärksten, wenn sie Transparenz und Verletzlichkeit zeigen – Eigenschaften, die Wahrheit und Mut gleichen. Sie dürfen sich unangenehm anfühlen, aber sie sind sicherlich keine Schwäche.
  • Bei Führung geht es nicht darum, für alles eine Lösung zu haben. Die besten Führungskräfte sind die, die Menschen zusammen bringen, um die Antworten und Lösungen durch Zusammenarbeit zu finden.
  • Bei Führung geht es nicht darum, andere zu erniedrigen. Leider müssen wir zumeist nicht sehr weit um uns blicken, um eine Autoritätsperson zu finden, die zu hart arbeitenden Mitarbeitern von oben herab spricht, jemanden, der respektlos mit Menschen umgeht, die Fehler machen, oder Menschen sogar rassistisch oder mit anderen Vorurteilen begegnet. Dieses Verhalten ist definitiv nicht akzeptabel; es ist unwürdig eines jeden, der als Führungskraft gelten will. Führung heißt, immer andere mit Respekt und Ehrfurcht zu behandeln. Führungskräfte verunsichern niemanden, sie bestärken und fördern ihre Mitarbeiter.
  • Bei Führung geht es nicht darum, allein die Lorbeeren zu ernten. Erfolgreiche Führungskräfte wissen, dass nichts allein erreicht wird; erst wenn eine Gruppe von Menschen zusammenkommt, um zu arbeiten, kann etwas erreicht werden. Führungskräfte sollten ein wenig mehr Anteil an der Schuld auf sich nehmen, wenn etwas schief geht, und etwas weniger Anteil an Lorbeeren, wenn etwas gut läuft.
  • Bei Führung geht es nicht darum, die persönliche Verantwortung zu verlagern. Führung weist nicht Rechenschaftspflicht zurück – wenn, dann erhöht sie sie. Wenn etwas gemacht werden soll, liegt es an der Führungskraft. Der Moment, in dem Sie Verantwortung übernehmen, ist der Moment, in dem Sie Ihrer Führungsrolle gerecht werden.