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Gehirngerechtes Coaching in Berlin: Resilienz & Persönlichkeit – Angebot zum Kennenlernen & Verlosung

Es ist mal wieder soweit. Wir starten eine Sommeraktion!

Doch was ist an Coaching gehirngerecht?

Gehirngerechtes Coaching ist schnell und nachhaltig. Denn wenn man das Gehirn und seine Arbeitsweise kennt, kann man sehr gezielt und damit schnell und nachhaltig die gewünschte Änderung antriggern.

Lassen Sie sich überraschen und probieren Sie es aus.

Die ersten, die mir schreiben, erhalten die ersten beiden Coaching Stunden für die Hälfte des Preises. Also: nur solange der Vorrat reicht…

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Falls Sie ein Mini-Coaching gewinnen möchten, können Sie auch  an der Verlosung teilnehmen (wie, siehe Bild).

Die beiden Aktionen sind nicht kombinierbar. Einsendeschluss für beide Aktionen ist Sonntag, der 6. August 2017.

Der Gewinner der Verlosung wird hier auf dem Blog bekannt gegeben und bekommt im Anschluss einen Gutschein zugeschickt.

Die Teilnehmer des Kennenlernangebots werden per eMail benachrichtigt.

Viel Erfolg!

Herzlichst, Ihre Alice Rosslenbroich

 

War for Talent – Unternehmerische Herausforderungen in vier Akten – Akt 3

Willkommen zurück!

Weiter geht´s mit dem  War for Talent und den Themen, die Unternehmen diesbzgl. beschäftigen: Generationenwechsel und Wertewandel.

Neben kulturellen Veränderungen in der Gesellschaft steht wieder ein schleichender Generationswechsel bevor: Generation Z (geboren nach 1995) hält Einzug. Die meisten Unternehmen haben sich gerade erst auf Generation X (geboren 1961-1980) eingestellt, dabei ist Generation Y (geboren 1981-1995) schon lange im Unternehmen und Generation Z steht schon vor der Tür.

Lebensweisen und gesellschaftliche Werte verändern sich ständig weiter. Während Generation X „harte Arbeit als Mittel zum Zweck akzeptiert“, will Generation Y “in erster Linie leben und nur in zweiter Linie arbeiten“ (Hesse 2015). Besonders Angehörige von Generation Y und Z sind vielen Spannungsfeldern ausgesetzt, z.B. Leistungsorientierung versus Lebensgenuss, Beruf versus Familie, Beständigkeit versus Flexibilität. Work-Life-Balance z.B. ist für diese Generationen kein angestrebtes Modell mehr.

Generation Z ist wieder mehr Balance orientiert und setzt im Job wie im Privatleben auf Sicherheit und Stabilität (für weitere Details vergleiche die folgende Abbildung).

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Abbildung 1: Generationen-Überblick

Die Herausforderung für Unternehmen an dieser Stelle, sie müssen Prozesse, wie Arbeitszeitmodelle, vor allem aber auch die Kommunikation zielgruppenspezifisch anpassen. „Die jüngeren Generationen leben eine offene und kritische Kommunikation vor, verbunden mit einer starken Feedbackkultur und der Nutzung neuer sozialer Medien.“(Hays 2016).

Was hat das Ganze mit „Gehirngerechtigkeit“ zu tun? Dazu kommen wir später, bleiben Sie dran.

Bis ganz bald, herzlichst,

Ihre Alice Rosslenbroich

 

„Eurowissenschaft“? oder „Neurowirtschaft“?

Schon längst haben wir dem Homo Oeconomicus den Rücken zugekehrt. Wir wissen dank den heutigen Neurowissenschaften mittlerweile viel mehr über unser menschliches Gehirn und wie es funktioniert… und somit auch, dass es nicht  Verstand- und Vernunft-gesteuert ist sondern von Emotionen bestimmt ist.

Deshalb ist das Interesse an Neurowissenschaften auch in der Wirtschaft gestiegen. Der heutige Unternehmer, der sein Unternehmen voranbringen und Kosten sparen will, holt sich Neurowissenschaftler als Berater und Coaches ins Haus.

Sie sind noch nicht mit von der Partie? Dann lassen Sie sich inspirieren. Holen Sie sich einen Impulsvortrag, der Sie und Ihr Unternehmen inspiriert…

Zum Beispiel:

  • Spitzenleistung entsteht im Gehirn – Neurowissenschaftliche Erkenntnisse zur Optimierung unserer Leistungsfähigkeit.
  • Charisma – Wie gute Führungskräfte Eindruck machen – Wie die Ausstrahlung auf Menschen wirkt, wie sie motiviert und fasziniert.
  • Burnout und Depression – Wie der Traumjob zum Alptraum werden kann.
  • Die Kraft der Vision – Wie Visionen unser Gehirn und unser Leben verändern.

Als Mitglied der Akademie für neurowissenschaftliches Bildungsmanagement (AFNB) beschäftige ich mich täglich mit dem Nutzen von neurowissenschaftlichen Erkenntnissen für Coaching, Beratung und Führung. Ein Masterstudiengang an der Academy of Neuroscience (AON) lehrt mich die ganzheitlichen Zusammenhänge, die unser Tun und Handeln bestimmen.

Interesse geweckt? Dann kontaktieren Sie mich bitte bzgl. weiterer Details.

Neurowissenschaftliche Impulsvorträge

Herzlichst, Ihre Alice Rosslenbroich

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(1) Essen mit Hirn? – Oder: dumm wie Brot?

Wie angekündigt… heute geht es um unsere Ernährung…

Wir wissen, dass unser Gehirn – obwohl es nur ca. 2% unseres Körpergewichtes (ca. 1,2-1,4 kg) ausmacht – mit 20-25% DER Energie-Verbraucher unseres Körpers ist. Darum müssen wir ihm auch Energie bereitstellen.

Doch macht es allein für das Gehirn einen Unterschied, welche Nahrung ich zu mir nehme?  Es gibt viele  als „gesund“ propagierte Ernährungskonzepte, ja sogar mittlerweile  Ernähungs-„Weltanschauungen“ Mediterran – Low Fat – Glutenfrei – Vegan – Low Carb – Vegetarisch – Metabolic Balance – und wie sie da alle heißen. Mittlerweile hat ja schon jedes Fitnessstudio sein eigenes Konzept.

Aber picken wir uns doch einfach mal ein paar Lebensmittel heraus und schauen, was durch sie im Gehirn passiert. Nehmen wir heute das Grundnahrungsmittel Nummer 1: Getreide

Kennen Sie den Spruch „dumm wie Brot“? Der ist verdammt alt und kommt nicht von ungefähr.

Hauptbestandteil von Brot: Getreide. Alle Getreide enthalten Gluten, das sogenannte Klebeeiweiß. Es ist schwer zu verdauen. Und es bleiben zumeist unvollständig verdaute Gluten-Bruchstücke zurück und kleben sich an die Darmwände. Teilweise können sie sogar die Schleimhaut passieren und gelangen von da aus in die Blutbahn.

Kein Wunder, dass ersteres bei sehr vielen Menschen zu körperlichen Beschwerden führt – bis hin zur Zöliakie!

Wir sind von der Evolutionsgeschichte her auch eigentlich gar nicht dafür gemacht, Getreide zu essen. Aber wie das so ist mit der Menschheit.. Getreide… klebt gut zu Brot, Brot stopft viele Mäuler und ist billig in Massen herzustellen. $$$€€€

Zurück aber zum Gehirn…

Diese sogenannten Gluten-Peptide können nun – in die Blutbahn gelangt – wie körpereigene Botenstoffe (Endorphine) wirken, die eigentlich im Gehirn spezielle und wichtige Funktionen haben. So sind sie beispielsweise am Glücks- oder auch am Schmerzempfinden und an der Steuerung des Hungergefühls beteiligt. Man nennt sie auch opioide Peptide – diese benebeln unseren Geist nämlich.

Bei empfindlichen Menschen kann sogar das Gleichgewicht von Hormonen und anderen Botenstoffen immens gestört werden.

Als Folge können verschiedene psychische Probleme entstehen, das geht von Depressionen über Autismus bis hin zu Schizophrenie.

OHA – wer hätte das gedacht? Vielleicht demnächst doch lieber auf die „Stulle mit Brot“ mal oder sogar ganz verzichten?

Also lassen Sie sich auch bitte nicht von namenhaften Zeitungen in die Irre leiten, die immer mal wieder damit warben und werben werden: ´Brot sei gesünder als gedacht`. $$$€€€

Und im Übrigen.. Gluten ist nicht nur in Weizen enthalten, sondern auch in Roggen, Gerste, Hafer, Grünkern und Dinkel.

Sie wollen nicht auf Brot verzichten? Ich auch nicht. Aber es gibt Alternativen zur Herstellung von Brot, denn diese Lebensmittel sind frei von Gluten:

  • Amarant
  • Buchweizen
  • Guakernmehl
  • Hirse
  • Johannisbrotkernmehl
  • Kartoffeln
  • Mais
  • Quinoa
  • Reis
  • Soja
  • Tapioka
  • Teff

So, das reicht erstmal zum Verarbeiten… Freuen Sie sich auf den nächsten Beitrag zu `Essen mit Hirn` – da nehmen wir ein anderes Lebensmittel unter die Lupe…

 

Mit Hirn das Gehirn entlasten…

Kennen Sie das…?

Gedanken über Gedanken, oder immer neue Ideen, die alten längst vergessen, oder immer mehr Informationen, oder immer mehr Sachen, die noch zu erledigen sind, oder oder oder.

Hilfe, ich kann mir das alles nicht merken –  mein Gehirn dreht durch…

Heute möchte ich Ihnen ein paar Tipps anhand geben, wie es Ihnen gelingt, Ihr Gehirn zu entlasten, indem Sie Bedingungen schaffen, wodurch das Gehirn Struktur und Ordnung ins Chaos bringen kann.

Wie — Wo — Was?

Es ist tatsächlich so. Das Gehirn schafft sich selbst eine Struktur und beseitigt das Chaos, wenn es nur die Möglichkeit dazu erhält. Hier sind ein paar Möglichkeiten:

1) Schaffen Sie Ordnung im Büro!

Unordnung kostet nämlich mentale Energie – und das ist unnötig.

2) Lagern Sie ToDos auf eine „externen Festplatte“ (quasi einem externen Gedächtnis)!

Wenn Sie zu erledigende Dinge aufschreiben (auf Papier oder elektronisch), sind sie raus aus Ihrem Kopf und es wird Arbeitsspeicher im Gehirn für die vorrangigen Dinge frei.

3) Lassen Sie Ihr Gehirn mal durchatmen!

Achtsamkeitsübungen und Pausen fördert die Konzentrationsfähigkeit und Kreativität. Sport ist sogar für das Gehirn die reinste Erholung.

4) Gehen Sie mit der Informationsflut gezielt um!

Anrufe, eMails, WhatsApps, facebook, twitter und Co… Lassen Sie sich nicht immer unterbrechen und fremdbestimmen. Wir sind nämlich NICHT multi-tasking fähig. Je mehr Arbeitsspeicher nur einer Sache zu Verfügung steht, um so schneller und besser sind wir. Und: umso mehr Ordnung kann sich das Gehirn schaffen.

Probieren Sie es einmal… Ihr Gehirn wird es Ihnen danken…

 

Freuen Sie sich schon auf den nächsten Beitrag: Essen mit Hirn…