(1) Weg vom Stress – mit Hirn zur Balance…

Ab heute gebe ich Ihnen alle zwei Wochen eine Möglichkeit anhand, wie Sie Ihren Stress-Regler herunter fahren können.

Probieren Sie es einfach aus… hier kommt der erste Tipp:

Sensibilisieren Sie Ihre Amygdala

Die Amygdala ist im Gehirn das Analyse-Zentrum für mögliche Gefahren – und dabei orientiert sie sich an der dominantesten Erfahrung.

Sie haben also wie immer die Wahl: entweder Sie nehmen ein Ereignis als negativ und störend an oder, nach Neuropsychologe Rick Hanson, als „etwas Gutes“.

Die Fokussierung auf „etwas Gutes“ hilft Ihnen jedoch, das Positive zur dominantesten Erfahrung zu machen und somit eine positive und entspannte Grundeinstellung zu fördern. Sie können so trainieren, dass neuronalen Bahnen gebildet werden, auf denen ein positives Ergebnis regelrecht gesucht wird.

Basierend auf Hanson’s Ideen, probieren Sie doch mal die folgenden Schritte:

Schritt 1: Schaffen Sie sich eine Situation oder erinnern sich an einen Moment, indem Sie sich gut fühlen oder gefühlt haben.

Schritt 2: Fokussieren Sie sich langsam auf die Erfahrung aller sensorischen Details dieser Situation und was sich daran gut anfühlt.

Schritt 3: Halten Sie das gute Gefühl für 10-20 Sekunden (der Zeitaufwand ist für Ihr Gehirn notwendig, eine neue neuronale Bahn zu schaffen) und stellen Sie sich vor, wie es sich in Ihrem Inneren ausbreitet.

Wiederholen Sie dies mit beliebigen positiven Situationen.

Und freuen Sie sich auf den nächsten Tipp…

Wie kann ich widerstandsfähiger sein, wenn es hart auf hart kommt?

Im vorherigen Beitrag war die Rede von den Glücklichen, die schon widerstandsfähiger sind als andere…

Hier nun ein paar Möglichkeiten, Ihre Resilienz zu stärken…

1. Versuchen Sie nicht, Probleme mit den gleichen Gedanken zu lösen, die sie geschaffen haben.

2. Managen Sie Ihre Gefühle, bevor diese Sie managen, und seien Sie positiv.

3. Bleiben Sie robust. Konzentrieren Sie sich auf Möglichkeiten.

4. Entwickeln Sie sich ständig weiter.

5. Stehen Sie immer wieder auf, so oft es dauern mag.

6. Feiern Sie die kleinen Erfolge und glauben Sie an sich selbst.

7. Geben Sie auch in schwierigen Zeiten – entdecken Sie Ihre eigene Kraft durch Selbstlosigkeit.

8. Bauen Sie starke und unterstützende Beziehungen auf.

9. Schaffen Sie sich Ihren eigenen Sinn und seien Sie zielstrebig.

Um durch schwierigen Zeiten zu gehen bedarf es einer gewissen Belastbarkeit. Es erfordert, dass wir die Komplexität unserer eigenen Erfahrungen heranziehen, auf unsere Emotionen hören und bereit sind, sowohl von Enttäuschung und Misserfolgen als auch von Erfolg und Motivation zu lernen.

Fangen Sie doch jetzt schon mal mit dem einen oder anderen an, damit Sie für den Fall der Fälle gewappnet sind…

Viel Erfolg!

ChangeCockpit – Resilienz Coaching

Die Kraft der Glücklichen – Resilienz

Hilfe, wie soll ich das alles schaffen…?

Zu viele Baustellen auf Arbeit? Zeitdruck? Sie wissen gar nicht, wie Sie das alles stemmen sollen?

Ihrem Privatleben und Ihren Freunden möchten Sie ja auch noch gerecht werden – mit Ihnen lachen und entspannen? Schließlich kann das Arbeiten ja nicht alles gewesen sein?  Und dann wollten Sie ja auch noch zum Ausgleich und für die Gesundheit ein bisschen Sport machen?

Was Sie vielleicht nicht wissen: Stress – egal welcher Art – summiert sich. Egal ob beruflicher, seelischer, privater oder sonstiger Stress, ob negativer oder positiver Stress… alles füllt den „Stresseimer“ – und irgendwann ist er voll und nichts geht mehr… in den schlimmsten Fällen endet dies in einer Art Burnout.

Nun sind zudem die heutigen Zeiten viel schnelllebiger geworden… Früher haben wir uns zum Kaffee in ein Café gesetzt, heute trinken wir ihn im Gehen. Früher haben wir Briefe bekommen und innerhalb von Tagen ging die Antwort via Post beim Gegenüber ein. Heute erwartet unser Gegenüber eine eMail-Antwort innerhalb von Minuten.

Und trotzdem: Es gibt Menschen, die stecken diesen Druck und permanenten Stress besser weg als andere, Menschen, die einfach stressresistenter sind als andere. Sie haben eine Art innere Kraft, die ihnen hilft, besser mit stressigen Situationen umzugehen. Wie kommt das?

Es gibt einige Faktoren die hineinspielen, aber wir wissen ja mittlerweile glücklicherweise auch , dass man diese Kraft – Resilienz – auch erlernen und trainieren kann.

Widerstandskraft gegen Stress und damit Burnout-Prävention sind in heutigen Zeiten leider unverzichtbar. Hier gehts zum Thema Resilienz bei ChangeCockpit.

Weitere aktuelle Artikel zum Thema finden Sie z.B. in der FAZ und in der ZEIT.

Wer sagt, Glück könne man nicht anfassen, hat noch nie einen Hund gestreichelt

Artikel wie der im Handelsblatt haben mich bewogen, hier mal was zum Thema HUND-MENSCH-TEAM aus der Coaching Perspektive zu schreiben…

Hundebesitzer wissen es längst: Hunde machen glücklich und ausgeglichen. Studie haben es mittlerweile belegt.

Damit sind Hunde prädestiniert bei Stressreduktion und Burnout-Prävention zu unterstützen.

Mein Labrador „Muffin“ wird als Co-Coach in Berlin diesbzgl. zukünftig aktiv werden. Sowohl im 1:1-Coaching wie auch bei größeren Gruppen in Unternehmen. Sein großer Vorteil im Coaching: er kann unsere Verhaltensmuster spiegeln – er gibt ehrliches und direktes Feedback. Denn Hunde reagieren hier und jetzt in der Situation. Dadurch können wir viel über uns selbst lernen – über unsere innere Einstellung und unser Auftreten nach außen. Sie nehmen Stimmungen und Gefühle wahr und spiegeln uns die Klarheit unserer Kommunikation.

Zudem haben Hunde (wie auch andere Tiere) noch die unglaubliche Gabe, Ruhe auszustrahlen.

Ruhe,

die in der Arbeitswelt in Stresssituationen als Puffer genutzt werden kann (s. auch Bürohunde) oder aber

Ruhe,

die auch positiv in der Trauma-Bewältigung eingesetzt werden kann.

Hunde können Menschen glücklich machen.

Wie schön ist es, wenn man beispielsweise einen Arbeitskonflikt in Anwesenheit eines Hundes lösen kann oder wie viel schöner ist es noch, wenn beispielsweise ein misshandeltes Kind liebevoll einen Hund streichelt und man es so für einen Moment aus seinem Trott herausreißen und glücklich machen kann. Wenn auch nur für einen Moment!

Glück hilft heilen. Glück macht gesund.

„Der Körperkontakt mit Hunden, sie zu streicheln, mit ihnen zu schmusen oder ihre bloße Anwesenheit können dazu führen, dass beim Halter die Pulsfrequenz sinkt. Ein Zeichen für Entspannung“, erklärt Dr. Silke Wechsung, Psychologin und Leiterin des Forschungsprojektes „Mensch und Hund“ an der Universität Bonn.

Mehr noch, beim Streicheln von Tieren wird unser Gehirn aktiviert und schüttet die Botenstoff Serotonin und Dopamin aus, die uns in einen Zustands des Glücks versetzen.

Nicht umsonst gibt es den Spruch „Wer sagt, Glück könne man nicht anfassen, hat noch nie einen Hund gestreichelt“.

Also, probieren Sie es aus…

20 kleine aber wirkungsvolle Tipps (nicht nur) für Coaches

1. Seien Sie pünktlich!

2. Machen Sie ruhig Ihrem Coachee in den ersten 30 Sekunden des Gesprächs ein persönliches Kompliment!

3. Schenken Sie Ihrem Coachee Ihre ungeteilte Aufmerksamkeit und hören ohne Unterbrechung zu!

4. Halten Sie Blickkontakt (die Augen sind die Fenster zur Seele)!

5. Lächeln Sie!

6. Sprechen Sie mit dem Coachee – nicht zu ihm!

7. Zeigen Sie Respekt und Wertschätzung!

8. Bringen Sie Ihrem Coachee Vertrauen entgegen!

9. Seien Sie ehrlich in Ihrer Aufrichtigkeit!

10. Behandeln Sie Ihren Coachee so, wie er behandelt werden möchte!

11. Führen Sie mit Integrität!

12. Merken Sie sich die Namen der beteiligten Personen!

13. Geben Sie Informationen weiter, die für Ihren Coachee hilfreich sein könnten!

14. Trauen Sie Ihrem Coachee Großes zu und motivieren so!

15. Halten Sie eine positive Einstellung – das steckt an!

16. Feiern Sie Erreichtes und gratulieren Sie zu Jubiläen!

17. Helfen Sie dem Coachee, sich auf seine Stärken zu konzentrieren!

18. Geben Sie auch handschriftliche Notizen weiter!

19. Enttäuschen Sie nicht, halten Sie Ihre Versprechen und Verpflichtungen!

20. Finden Sie immer wieder neue Wege, um das Vertrauen Ihres Coachees zu erneuern!