Führung? Also so …nicht!

Wenn es um Führung geht, gibt es keine MAGISCHE Formel oder DIE Art und Weise, zu handeln. Jede Führungskraft ist in ihrer Person einzigartig, obwohl es einige Gemeinsamkeiten gibt.

Daher ist es manchmal leichter, Führung darüber zu definieren, worum es nicht geht:

  • Bei Führung geht es nicht um Sie! Es geht um Ihre Anhänger, Ihre Mitarbeiter, Ihr Team. Die besten Führungskräfte widmen fast ihre ganze Energie der Begeisterung, Befähigung und Förderung anderer. Die Betreuung ihrer Mitarbeiter ist ein großer Teil ihrer Führungsaufgabe.
  • Bei Führung geht es nicht um Macht. Führung kommt einher mit einer machtvollen Position, aber Mitarbeiter mit Charakter zu führen und ihr Vertrauen zu gewinnen ist nicht kompatibel einer Person, der Erwerb und Ausübung von Macht am wichtigsten ist. Die mächtigsten Führungskräfte sind diejenigen, die sich das Vertrauen der Mitarbeiter verdienen und es schaffen, dem Vertrauen gerecht zu werden und zu bleiben.
  • Bei Führung geht es nicht Befehl und Kontrolle. Bei Führung wird es in einem gewissen Grad immer mal darum gehen, Mitarbeitern zu sagen, was zu tun ist. Aber der beste Weg, dies zu tun, ist es anderen zu helfen, selbst herauszufinden, was getan werden muss. Es geht um Richtung weisen, Mentoring und Coaching, nicht um Befehlen, Kontrollieren und Mikromanagen.
  • Bei Führung geht es nicht darum, alles selbst zu machen. Die besten Führungskräfte wissen, dass sie ihre Ziele nicht allein erfüllen können. Sie müssen die richtigen Leute mit den richtigen Aufgaben bedenken. Führung bedeutet, an die richtigen Leute zu delegieren, um den eigenen Job zu erfüllen.
  • Bei Führung geht es nicht darum, nur selbst zu reden. Gute Führungskräfte sind zwar fast immer gute Redner, aber noch wichtiger ist es, dass sie gute Zuhörer sind. Sie unterbrechen weder, noch reden sie über andere, sie hören mehr zu als sie sprechen und sie wissen, dass das grundlegendste aller menschlichen Bedürfnisse die Notwendigkeit ist, zu verstehen und verstanden zu werden. Der beste Weg, die Menschen zu verstehen ist, ihnen zuzuhören.
  • Bei Führung geht es nicht darum, immer sicher und stark zu sein. Wie wir alle, haben auch Führungskräfte mal Zweifel. Aber Führungskräfte sind am stärksten, wenn sie Transparenz und Verletzlichkeit zeigen – Eigenschaften, die Wahrheit und Mut gleichen. Sie dürfen sich unangenehm anfühlen, aber sie sind sicherlich keine Schwäche.
  • Bei Führung geht es nicht darum, für alles eine Lösung zu haben. Die besten Führungskräfte sind die, die Menschen zusammen bringen, um die Antworten und Lösungen durch Zusammenarbeit zu finden.
  • Bei Führung geht es nicht darum, andere zu erniedrigen. Leider müssen wir zumeist nicht sehr weit um uns blicken, um eine Autoritätsperson zu finden, die zu hart arbeitenden Mitarbeitern von oben herab spricht, jemanden, der respektlos mit Menschen umgeht, die Fehler machen, oder Menschen sogar rassistisch oder mit anderen Vorurteilen begegnet. Dieses Verhalten ist definitiv nicht akzeptabel; es ist unwürdig eines jeden, der als Führungskraft gelten will. Führung heißt, immer andere mit Respekt und Ehrfurcht zu behandeln. Führungskräfte verunsichern niemanden, sie bestärken und fördern ihre Mitarbeiter.
  • Bei Führung geht es nicht darum, allein die Lorbeeren zu ernten. Erfolgreiche Führungskräfte wissen, dass nichts allein erreicht wird; erst wenn eine Gruppe von Menschen zusammenkommt, um zu arbeiten, kann etwas erreicht werden. Führungskräfte sollten ein wenig mehr Anteil an der Schuld auf sich nehmen, wenn etwas schief geht, und etwas weniger Anteil an Lorbeeren, wenn etwas gut läuft.
  • Bei Führung geht es nicht darum, die persönliche Verantwortung zu verlagern. Führung weist nicht Rechenschaftspflicht zurück – wenn, dann erhöht sie sie. Wenn etwas gemacht werden soll, liegt es an der Führungskraft. Der Moment, in dem Sie Verantwortung übernehmen, ist der Moment, in dem Sie Ihrer Führungsrolle gerecht werden.

 

Die Resilienz vom Rhein

Ich hatte netterweise zuletzt wieder mal im Rheinland zu tun, und da nun die (wenn auch nicht für alle verständliche) humorvolle 5. Jahreszeit im vollen Gange ist… Alaaf und Helau! … möchte ich mal einer Frage nachgehen, deren Inhalt meiner erneuten Wahrnehmung entspricht:

Sind Rheinländer stressresistenter?

Studien belegen, dass es in NRW weniger gestresste Menschen gibt als im süd- oder ost-deutschen Raum.

Stress Deutschland
Okay. Rheinländer scheinen aus irgendeinem Grund mit Stress besser klar zu kommen. Doch warum ist das so?
Ich habe selbst über 25 Jahre meines Lebens in NRW verbracht, und was ich immer wieder feststelle, wenn ich ins Rheinland komme: Die Menschen sind meist fröhlicher und haben stets einen flotten, frechen, humorvollen Spruch auf der Zunge. Außerdem lachen sie mehr. Ich betone an dieser Stelle nochmals, dass dies meine Wahrnehmung ist, wenn ich auch damit nicht allein bin.
Aber nehmen wir uns mal das Rheinische Grundgesetz vor. Vielleicht kann sich ja der ein oder andere etwas für sich herausziehen oder zumindest an der ein oder anderen Stelle einmal lachen, grinsen, schmunzeln… Das macht resilient!
Rheinisches Grundgesetz

Et Rheinisch Jrundjesetz

Artikel 1: Et es wie et es. („Es ist, wie es ist.“) Es gibt immer Sachen, die Sie nicht ändern können. Daher versuchen Sie diese zu akzeptieren, wie sie sind, versuchen Sie das Beste darin zu sehen und das Beste daraus zu machen und sie für sich zu nutzen.

Artikel 2: Et kütt wie et kütt. („Es kommt, wie es kommt.“) Veränderungen passieren Ihnen, machmal auch nicht von Ihnen initiiert. Es ist an dieser Stelle einfacher für Sie, wenn Sie diese Veränderungen annehmen und entsprechend darauf reagieren. Versuchen Sie darauf zu vertrauen, dass…

Artikel 3: Et hätt noch emmer joot jejange. („Es ist bisher noch immer gut gegangen.“) Egal, was bisher passiert, alles in allem war das Ende positiv oder das Negative war für irgendetwas anderes gut. Denken Sie daran, wenn Sie sich um die Zukunft sorgen.

Artikel 4: Wat fott es, es fott. („Was fort ist, ist fort.“) Es macht wenig Sinn, auf Dauer Menschen oder Themen hinterher zu trauern. Das zieht Sie weiter runter. Sie können nur wieder glücklich werden, wenn Sie loslassen.

Artikel 5: Et bliev nix wie et wor. („Es bleibt nichts wie es war.“) Sei offen für Neuerungen. Veränderung ist überall. Veränderung ist gut. Versperren Sie sich nicht und seien Sie offen dafür. Suchen Sie das Positive an der Veränderung.

Artikel 6: Kenne mer nit, bruche mer nit, fott domet. („Kennen wir nicht, brauchen wir nicht, fort damit.“) Veränderung ist – wie gesagt – gut, aber lernen Sie zu unterscheiden, welche von Ihnen sinnvoll und wichtig und welche unnötig sind. Seien Sie konstruktiv kritisch.

Artikel 7: Wat wells de maache? („Was willst du machen?“) Sie können viel selbst gestalten, allerdings nicht alles. Ein Stück weit müssen Sie Ihr Schicksal hinnehmen und akzeptieren, Fehler annehmen und aus ihnen lernen. Das ist eine stressbefreiende Kunst.

Artikel 8: Maach et joot, ävver nit zo off. („Mach es gut, aber nicht zu oft.“) Genießen Sie Ihr Leben ohne zu übertreiben. Leben Sie Ihr Leben mit Qualität, nicht mit Quantität. Achten Sie dabei auf Ihre Gesundheit.

Artikel 9: Wat soll dä Kwatsch/Käu? („Was soll das sinnlose Gerede?“) Menschen sind nicht immer ehrlich und gut. Fragen Sie ruhig nach, um Geschwafel von Ernsthaftigkeit unterscheiden zu können. Stellen Sie wie Kinder die Universalfrage: „Warum?“ Hinterfragen Sie und nehmen nicht alles als gegeben hin.

Artikel 10: Drinks de ejne met? („Trinkst du einen mit?“) Pflegen Sie Ihre Beziehungen. Die sind wichtig für uns Menschen – und dazu: Seien Sie hilfsbereit und selbstlos. Das tut nicht nur dem Anderen, sondern auch Ihnen gut und macht resilient.

Artikel 11: Do laachs de disch kapott. („Da lachst du dich kaputt.“) Humor ist wichtig und hilft, Stress abzubauen. Lachen Sie mehr und das täglich!

Falls Artikel 3 einmal nicht zutreffen sollte:

„Notstandsgesetz“: Et hätt noch schlimmer kumme künne. („Es hätte noch schlimmer kommen können.“) Vielleicht hilft dieser Spruch Ihnen, schneller die Geschehnisse anzunehmen.

„Wohlstandsgesetz“: Mer muss och jünne könne! („Man muss auch gönnen können.“) Neid und Missgunst machen auf Dauer krank. Gönnen ist wie Schenken und bereitet dem Nehmenden und Gebenden Freude. Lieben Sie Ihre Nächsten!

Anti-Stress-Gesetz: Mer muss sisch och jet jünne könne! („Man muss sich auch etwas gönnen können.“) Und wenn Sie es zum Schluss noch schaffen, sich selbst etwas Gutes zu tun, gelingt es Ihnen auch, sich gegen Stress besser zu wappnen. Denn wie wir alle wissen, wohnt nur in einem gesunden Körper auch ein gesunder Geist. Lieben Sie sich selbst! Die Voraussetzung für das Wohlstandsgesetz…

 

Ob es jetzt an Schicksalsgläubigkeit, Akzeptanz von Veränderungen oder ausgeprägtem Humor liegt, dass Rheinländer resilienter sind, kann ich mit Gewissheit natürlich nicht sagen.

Das Rheinische Grundgesetz beinhaltet allerdings viel, was sich jeder von uns mal durch den Kopf gehen lassen und vielleicht auf für sich übernehmen könnte.

Hinweg vom Suhlen im Negativen… (das Gehirn sucht dann automatisch nach weiterem Negativen) – hin zur Akzeptanz und Konzentration auf das Positive… und im Zweifelsfall an der ein oder anderen Stelle das Anstehende auch mal mit einer Portion Humor betrachten.

In diesem Sinne: Alaaf und Helau! Herzlichst, Ihre Alice Rosslenbroich

 

Führungspotenzial? Entfesseln Sie, was bereits in Ihnen steckt… Teil 5

  1. Seien Sie verletzlich. Verletzbarkeit ist die neue Stärke.
  2. Seien Sie flexibel. Es sind weder die Stärksten noch die Intelligentesten, die überleben, sondern diejenigen, die immer flexibel bleiben und sich den Lebensumständen und Veränderungen anpassen können.
  3. Seien Sie großmütig. Seien Sie jedes Mal, wenn Ihnen Unrecht getan wird, bereit, zu vergessen und vergeben.
  4. Seien Sie selbst-reflektierend. Sie können am besten andere kennenlernen, wenn Sie sich selbst gut kennen.
  5. Seien Sie lösungsorientiert. Führungskraft ist, wer die Fähigkeit besitzt, ein Problem zu erkennen, bevor es eine Katastrophe wird.
  6. Seien Sie tatkräftig. Die Welt gehört denen, die aufstehen und sich in ihr bewegen.
  7. Seien Sie fokussiert. Setzen Sie ein Ziel und bleiben Sie dran, bis Sie messbare Ergebnisse erreichen.
  8. Seien Sie ein Investor. Investieren Sie in Ihre Zukunft, indem Sie an sich selbst glauben.
  9. Seien Sie dankbar. Suchen Sie nach Optionen, Ihren Dank durch Wort und Tat zum Ausdruck zu bringen.
  10. Seien Sie bedächtig. Machen Sie es sich zur Gewohnheit, andere in Ihren Entscheidungen und Handlungen zu berücksichtigen, denn sie beeinflussen wiederum andere.
  11. Seien Sie ein Leader. Wenn Sie und Ihre Handlungen andere dazu inspirieren, mehr zu träumen, mehr zu lernen, mehr zu tun und mehr zu werden, dann sind Sie eine Führungskraft.

Führungspotenzial? Entfesseln Sie, was bereits in Ihnen steckt… Teil 4

Und hier gehts auch schon weiter… der Geschichte vierter Teil…

  1. Seien Sie moralisch. Unsere Moral ist die Faser unserer tiefsten Persönlichkeit.
  2. Seien Sie verlässlich. Seien Sie für andere da, wenn diese Sie brauchen.
  3. Seien Sie neugierig. Suchen Sie nach neuen Möglichkeiten und Abenteuern.
  4. Seien Sie spontan. Das Leben ist eine Reihe von natürlichen, spontanen Ereignissen – sträuben Sie sich nicht dagegen, lassen Sie sich darauf ein.
  5. Seien Sie verständnisvoll. Das ist die Quelle des Mitgefühls.
  6. Seien Sie risikofreudig. Führung beginnt am Rand der Komfort-Zone.
  7. Seien Sie ehrlich. Sagen Sie die Wahrheit, auch wenn sie weh tut.
  8. Seien Sie bescheiden. Wir sind alle hier, um einander zu helfen.
  9. Seien Sie unabhängig. Diejenigen, die lernen, wie man das Leben allein meistert, sind diejenigen, dies sich keinem aufdrängen.
  10. Seien Sie intuitiv. Folgen Sie Ihrem Bauch und lernen ihm zu vertrauen.
  11. Seien Sie respektvoll. Versuchen Sie, andere zu verstehen, bevor Sie versuchen, verstanden zu werden.

Gespannt auf die nächsten Möglichkeiten? Dann schauen Sie bald wieder vorbei…

Herzlichst, Ihre Alice Rosslenbroich

Führungspotenzial? Entfesseln Sie, was bereits in Ihnen steckt… Teil 3

Weiter geht´s… nochmals 11 Optionen, Ihr Führungspotenzial zu zeigen…

  1. Seien Sie loyal. Wenn Sie sich erst einmal Respekt verdient haben, haben Sie ein Stück Vertrauen gewonnen, und letztlich wird Loyalität zurückgegeben.
  2. Seien Sie beharrlich. Planen Sie zielgerichtet, gehen Sie leidenschaftlich vor und verfolgen Sie Ihr Ziel beharrlich.
  3. Seien Sie höflich. Praktizieren Sie gute Umgangsformen, denn es ist schwer, ohne Hilfe Erfolg zu haben.
  4. Seien Sie geduldig. Die meisten Dinge ergeben sich im richtigen Moment .
  5. Seien Sie zugänglich. Wenn Sie jemanden sehen, den Sie nicht kennen, machen Sie den ersten Schritt, ihn kennenzulernen.
  6. Seien Sie fair. Sie können nicht fair zu anderen sein, wenn Sie nicht zuerst fair zu sich selbst sind.
  7. Seien Sie zuversichtlich. Ihnen kann praktisch alles gelingen, wenn Sie das Selbstvertrauen haben .
  8. Seien Sie fürsorglich. Zeigen Sie Sorge für die Hilfebedürftigen. Warten Sie nicht, dass andere Sie um Hilfe bitte; seien Sie der- oder diejenige, der oder die von sich aus aktiv wird. Bieten Sie anderen Ihre Hilfe an, auch denen, die gar nicht danach gefragt haben.
  9. Seien Sie anerkennend. Verständnis ist der erste Schritt zur Anerkennung und Anerkennung braucht es zur Wertschätzung.
  10. Seien Sie freundlich. Liebenswürdigkeit ist eines der größten Geschenke, das Sie einem anderen machen können.
  11. Seien Sie nachsichtig. Versöhnlichkeit ist ein besonderes Geschenk:  Sie machen es sich selbst.

An weiteren Optionen interessiert? Dann schauen Sie bald wieder vorbei…

Herzlichst, Ihre Alice Rosslenbroich

Führungspotenzial? Entfesseln Sie, was bereits in Ihnen steckt… Teil 2

Weiter geht´s… die nächsten 11 Möglichkeiten, Ihr Führungspotenzial zu entfalten…

  1. Seien Sie ein Zuhörer. Das Grundbedürfnis aller Menschen ist, zu verstehen und verstanden zu werden. Der beste Weg Menschen zu verstehen ist, still zu sein und zu hören.
  2. Seien Sie mutig. Machen Sie keinen Rückzieher, wenn Sie vor einer Herausforderung stehen. Begegnen Sie ihr mit Mut.
  3. Seien Sie ermutigend. Das Ermutigen anderer führt zu großartiger Führung.
  4. Seien Sie organisiert. Schaffen Sie einen Platz für alles und halten Sie es dort.
  5. Seien Sie mitfühlend. Mitgefühl ist eine Notwendigkeit, kein Luxus.
  6. Seien Sie committed. Es gibt keine dauerhaften Erfolge ohne Verpflichtung.
  7. Seien Sie begeistert. Gehen Sie alles, was Sie tun, mit einer gewissen Aufregung an, und behalten Sie sich diese Energie für alles, was Sie tun, und jeden, dem Sie begegnen.
  8. Seien Sie selbstlos. Versuchen Sie nicht, eine Person von Erfolg zu werden, sondern eine Person von Wert und Bedeutung.
  9. Seien Sie produktiv. Produktivität geschieht nie durch Zufall. Es ist immer das Ergebnis einer Verpflichtung zu großer Leistung.
  10. Seien Sie kooperativ. Das Leben ist möglich, weil wir einander haben und mit einander interagieren können.
  11. Seien Sie empathisch. Lernen sie, die Dinge aus der Perspektive anderer zu sehen. Es lässt Sie den anderen besser verstehen und so leichter Konflikte lösen.

Bald geht´s weiter… freuen Sie sich auf die nächsten 11 Möglichkeiten.

Herzlichst, Ihre Alice Rosslenbroich

Führungspotenzial? Entfesseln Sie, was bereits in Ihnen steckt… Teil 1

Wir starten mit einer 5-teiligen Reihe…

Hier sind die ersten 11 von 55 einfachen Möglichkeiten, Ihr Führungspotenzial zu entfalten:

  1. Seien Sie von gutem Charakter. Leadership ist eine starke Kombination von Politik und Charakter. Aber wenn Sie auf eins verzichten müssen, verzichten Sie auf die Politik.
  2. Seien Sie leidenschaftlich. Der Mut, Ihre Vision zu erfüllen, Ihre Werte zu leben und höhere Standards zu setzen, kommt aus Leidenschaft heraus nicht aus der Position.
  3. Seien Sie motiviert. Bleiben Sie in der Nähe von Quellen der Inspiration, aber seien Sie einfühlsam genug, sich selbst von innen heraus zu motivieren.
  4. Seien Sie rücksichtsvoll. Großartige Führungskräfte sind rücksichtsvoll, weil sie wissen, wie schwer es ist, sich selbst zu ändern.
  5. Seien Sie aufmerksam. Seien Sie aufmerksam, wenn jemand spricht. Geben Sie Ihre volle Aufmerksamkeit, und lassen Sie sich weder von sich selbst noch von irgendetwas anderem ablenken.
  6. Seien Sie wagemutig. Die kühnsten Dinge im Leben sind oft die, von denen man denkt, sie könnten nicht getan werden.
  7. Seien Sie präsent. Das Leben tagt, sind Sie präsent?
  8. Seien Sie authentisch. Authentizität ist die Ausrichtung von Verstand, Herz und Seele – Denken, Fühlen und man selbst sein.
  9. Seien Sie reaktionsfähig. 10 Prozent des Lebens besteht aus Dingen, die Ihnen passieren und 90 Prozent, wie Sie darauf reagieren. Sie haben immer die Wahl.
  10. Seien Sie „coachbar“. Verschließen Sie sich nicht vor Möglichkeiten, sich zu verändern oder zu lernen, nur weil Sie denken, dass Sie genug wissen. Sehen Sie jede Begegnung als eine Lern-Lektion. In dem Moment, in dem Sie sich verschließen, haben Sie aufgehört zu lernen.
  11. Seien Sie vertrauenswürdig. Halten Sie Ihre Zusagen; tun Sie immer, was Sie zu tun versprachen.

Bleiben Sie dran… und freuen Sie sich auf die nächsten 11 Möglichkeiten.

Herzlichst, Ihre Alice Rosslenbroich

And the winner is…

Zuerst einmal: Ihnen allen noch ein gesundes und glückliches 2016!!!

Und nun zu unserer Weihnachtsaktion: „Ich gewinne ein Coaching“ ist prima angenommen worden. Insgesamt haben 13 Personen teilgenommen.

Heute hat Muffin die Auslosung vorgenommen…

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And the winner is…

Janin M.

Herzlichen Glückwunsch, Sie sind die Gewinnerin der Weihnachtsaktion und erhalten ein MiniCoaching bei mir (bis zu 4 Stunden)!

Tut mir leid für die anderen Teilnehmer, aber nicht traurig sein, Sie bekommen einen kleinen Trostpreis. Der Gewinn und die Trostpreise werden Ihnen in den nächsten Tagen per Mail zugehen.

Ich freue mich, die eine und den anderen demnächst persönlich kennenzulernen.

Bis dahin, passen Sie auf sich auf!!!

Herzlichst, Ihre Alice Rosslenbroich

 

 

 

Ein kurzer Moment, um nochmal danke zu sagen…

Es war ein großartiges 2015. 

Danke für ihr Vertrauen und die wundervolle Zusammenarbeit!

Danke für die neurowissenschaftlichen Highlights.

Danke für die tollen Gespräche und den gewinnbringenden Austausch. 

Danke für das, was ich lernen durfte.

Danke für das Neue und das Alt-Bewährte. 

Danke an alle für alles! 

Ich freue mich auf 2016 mit Ihnen! Kommen Sie gut rüber!!!

Und denken Sie bei der Planung für 2016 daran: 

„Man nehme 12 Monate, putze sie sauber von Neid, Bitterkeit, Geiz, Pedanterie und zerlege sie in 30 oder 31 Teile, so daß der Vorrat für ein Jahr reicht. Jeder Tag wird einzeln angerichtet aus 1 Teil Arbeit und 2 Teilen Frohsinn und Humor. Man füge 3 gehäufte Eßlöffel Optimismus hinzu, 1 Teelöffel Toleranz, 1 Körnchen Ironie und 1 Prise Takt. Dann wird die Masse mit sehr viel Liebe übergossen. Das fertige Gericht schmücke man mit Sträußchen kleiner Aufmerksamkeiten und serviere es täglich mit Heiterkeit.“ 

Katharina Elisabeth Goethe (1731-1808)

Scheitern Sie noch oder haben Sie schon Erfolg?

Je mehr Sie lernen aus Ihrem Scheitern, desto erfolgreicher sind Sie beim nächsten Mal.

Scheitern gehört zum Leben, und ganz sicher auch zum Business. Wir erkennen es zwar oft nicht direkt, aber Fehler und Scheitern sind wesentlicher Bestandteil unseres Erfolges.

Unser Instinkt schämt sich, wenn wir scheitern; vielleicht aber nur, weil er nicht mag, wie wir uns dann fühlen – gedemütigt, als ob wir etwas falsch gemacht haben.

Aber wenn Sie Ihre Perspektive wechseln können und das Scheitern nicht als etwas betrachten, für das es sich zu schämen gilt, sondern als etwas Wertvolles, dann können Sie anfangen zu verstehen, dass wir nur durch die Fehler, die wir machen, wirklich lernen können, erfolgreich zu sein.

Je früher wir aufhören, uns für Versagen zu schämen, desto leichter wird es sein, es zu unserem Vorteil zu verwandeln.

Hier finden Sie ein paar Punkte, die es wert sind, darüber nachzudenken:

  • Scheitern ist kein Problem, aber verpassen Sie auch nicht Gelegenheit, aus ihm zu lernen. Identifizieren Sie Ihre Fehler und lernen sie schnell aus ihnen. Viele erfolgreiche Menschen haben verschiedene Arten von Versagen und Scheitern erlebt – und sie bauen auf diese Erfahrungen auf. Scheitern zu lernen bedeutet, seine Fehler verstehen zu lernen. In jedem Fehler steckt Potenzial zu Entwicklung und Wachstum.
  • Achten Sie darauf, wie Sie zu sich selbst sprechen, denn Sie hören sich zu! Selbstgespräche können unglaublich schädlich sein, vor allem, wenn man versagt hat. Führen Sie ruhig Selbstgespräche, aber so, dass sie Sie nicht wertlos fühlen lassen – vor allem in der Zeit nach einem Misserfolg. Lassen Sie den Stachel nur für einen kleinen Augenblick drin, dann ziehen Sie ihn heraus und setzen alles daran, positiv zu denken und wieder zurück auf Erfolgskurs zu kommen.
  • Es ist viel besser, etwas zu tun, was unvollkommen ist, als nichts zu tun und das perfekt. Der einzig wahre Fehler ist es, nichts zu tun – die Untätigkeit bringt alles in Gefahr. Wenn wir nichts tun, bedeutet es, wir bewegen uns in gar keine Richtung. Und das ist eine todsichere Methode, um im Scheitern zu verharren. Alles, was das Scheitern tun muss, um zu gewinnen, ist, dass wir nichts tun.
  • Wir sind Produkte unserer Vergangenheit, aber wir müssen uns nicht durch unsere Fehler definieren lassen. Auch wenn die Vergangenheit nicht so war, wie wir gehofft hatten, kann unsere Zukunft immer noch besser sein, als wir es uns vorstellen können. Zu oft fürchten wir uns davor, über unsere Vergangenheit und unsere Misserfolge zu sprechen aus Angst, darüber definiert zu werden. Sprechen Sie ruhig darüber, aber konzentrieren Sie sich auf das, was kommen wird.
  • Der Feind des Erfolgs ist die Angst vor dem Scheitern. Es ist nicht das Scheitern selbst, das so gefährlich ist – es ist die Angst vor dem Versagen, die uns lähmt. Sie bewältigen alle Ängste, indem Sie auf sie herabschauen. Erst wenn die Angst vor dem Nichtstun die Angst davor, etwas falsch zu machen, übersteigt, fangen Sie an zu arbeiten.
  • Konsistentes Arbeiten führt zu konsistenten Ergebnissen. Stärke kommt nicht davon, dass Sie Dinge können, sondern vom Meistern der Dinge, von denen Sie dachten, sie nicht zu können. Also fallen Sie ruhig hin, aber lernen Sie, sich selbst den Staub abzuwischen, aufzustehen und weiterzugehen. Was Sie jeden Tag tun, ist wichtiger als das, was Sie irgendwann einmal gemacht haben. Konsistenz ist der Schlüssel zum Erfolg.
  • Sie können es nicht allein – aber Sie müssen es auch nicht. Manchmal halten uns unsere Fehler weiterhin auf unserem alten Weg fest. Und wir brauchen Unterstützung, um von schlechten Gewohnheiten und Mustern wegzukommen. Das Falscheste, was wir tun können, ist, dass wir denken, dies allein bewältigen zu müssen. Das ist nicht so. Finden Sie einen Coach, einen Mentor oder einen Freund, der Sie in Ihren Bemühungen unterstützt und die Erfahrung hat, Ihnen Ihren Weg zum Erfolg zu zeigen.

Scheitern ist die einzige Möglichkeit, selbst zu wachsen und Ihr Unternehmen nach vorn zu bringen, denn schließlich ist es dafür verantwortlich, dass und wie wir lernen, erfolgreich zu sein.

Sie wohnen in Berlin und wollen ein Coaching gewinnen?

Herzlichst, Ihre Alice Rosslenbroich