Kategorie-Archiv: Vertrauen

Siebe aus bevor Du alles weiter gibst…

Kennen Sie das Gleichnis der drei Siebe von Sokrates? Ich finde, wir alle sollten in heutigen Zeiten öfters mal etwas aussieben…

Als er eines Tages durch Athen ging, sprach ihn ein Mann aufgeregt an: „Sokrates, ich muss dir etwas über deinen Freund erzählen, der…“

Sokrates unterbrach: „Warte kurz, bevor du weitererzählst – hast du denn die Geschichte, die du mir erzählen möchtest, schon durch die drei Siebe gesiebt?“

„Drei Siebe? Welche drei Siebe?“ fragte der Mann.

„Lass es uns tun,“ schlug Sokrates vor. „Das erste Sieb ist das Sieb der Wahrheit. Bist du dir ganz sicher, dass das, was du mir erzählen willst, wahr ist?“

„Das weiß ich nicht, ich habe gehört, wie es jemand erzählt hat“antwortete der Mann.

„Ach so. Ist es denn durch das zweite Sieb gegangen, das Sieb der Güte? Ist es etwas Gutes, das du mir über meinen Freund erzählen willst?“ fragte Sokrates.

Zögernd antwortete der Mann: „Nein, ganz im Gegenteil….“

„Hm,“ sagte Sokrates, „jetzt bleibt uns nur noch das dritte Sieb, das Sieb der Notwendigkeit. Ist es wirklich notwendig, dass du mir erzählst, was dich so aufregt?“

„Nein, nicht wirklich notwendig,“ antwortete der Mann.

„Nun,“ sagte Sokrates und dabei lächelte er weise, „wenn die Geschichte, die du mir erzählen willst, nicht wahr ist, nicht gut ist und nicht notwendig ist, dann vergiss sie besser und belaste weder mich noch dich damit!“

Herzlichst, Ihre Alice Rosslenbroich

 

10 einfache Dinge, mit denen Sie Ihre Mitarbeiter und sich glücklich machen

Die meisten Führungskräfte sind sich einig, dass die Einstellung und Haltung der Mitarbeiter ein Schlüsselfaktor für den Erfolg einer Organisation ist, denn zufriedene, engagierte und produktive Mitarbeiter führen unter anderem dazu, dass Kosten gesenkt und Umsatzeinbußen reduziert werden können.

Ob Ihre Mitarbeiter motiviert und produktiv oder frustriert und nicht engagiert sind, liegt ganz bei Ihnen. Dazu sollten Sie die einfachen 10 Prinzipien bei Ihrer Führung verinnerlichen und leben:

  1. Authentizität. Seien Sie Sie selbst! Seien Sie authentisch in Ihrer Persönlichkeit. Wenn Sie sich verstellen, ist es eine Frage der Zeit, bis Ihre Mitarbeiter das bemerken und Sie als Resultat ihren Respekt verlieren.
  2. Präsenz. Seien Sie mehr als nur zugänglich. Wenn Sie mit einem Mitarbeiter zusammen sind, seien Sie ganz präsent. Halten Sie alle Ablenkungen von sich fern und konzentrieren Sie sich auf den Mitarbeiter, um wirklich zu hören, was gesagt wird und wie es vermittelt wird.
  3. Fürsorge. Zeigen Sie mit Worten und Taten, dass Sie in guten und schlechten Zeiten für Ihr Team da sind. Investieren Sie Emotionen und zeigen Sie, dass Sie sich für die Personen interessieren.
  4. Einbezug. Geben Sie Ihren Mitarbeitern Raum, Verantwortung zu übernehmen, und sie bringen Engagement und Begeisterung in ihre Arbeit ein.
  5. Klarheit. Teilen Sie Ihre Vision und Ihre Ziele im Detail mit und achten Sie dabei auf die Beiträge Ihrer Mitarbeiter. Wenn Sie ihnen das Verständnis für das große Ganze anvertrauen, können sie ihre eigene Rolle in einem größeren Zusammenhang sehen.
  6. Respekt. Respekt ist eine der kraftvollsten Möglichkeiten, Beziehungen aufzubauen und zu stärken, und der beste Weg, Respekt zu zeigen, ist das Zuhören. Echtes Zuhören zeigt, dass Sie den Sprecher respektieren und wertschätzen.
  7. Empowerment. Bei einer Entscheidung sollten Sie die Ideen und Meinungen der Mitarbeiter einholen, bewerten und einbeziehen. Mitarbeiter, die aktiv an der Erstellung einer Lösung beteiligt sind, werden sich viel mehr mit dem Ergebnis identifizieren.
  8. Beständigkeit. Nur wenn Sie selbst die hohen Erwartungen erfüllen, die Sie an Ihre Mitarbeiter stellen, haben Sie das Recht, ihre Mitarbeiter zur Rechenschaft zu ziehen. Führung ist ein Privileg, das Sie dazu verpflichtet, Vorbild zu sein. Wenn Sie jeden Tag Ihr Bestes geben, ist das ein Ansporn für andere, das Gleiche zu tun.
  9. Flexibilität. Bieten Sie Ihren Mitarbeitern so viel Flexibilität wie möglich in Bezug auf Zeit und Terminplanung. Wenn Sie dies tun, setzen Sie einen Maßstab für Agilität und erleichtern es den Mitarbeitern, ein ausgeglichenes und produktives Leben zu führen.
  10. Dankbarkeit. Wenn Sie Ihre Mitarbeiter wie geschätzte Inputgeber behandeln und ihre Beiträge aufrichtig wertschätzen, wird sich dies immer positiv auswirken. Und vergessen Sie nicht die alltäglichen und einfachen Kleinigkeiten, sagen Sie bitte und danke. Das wird Ihnen helfen, den Ton für eine tolle Zusammenarbeit vorzugeben und vorzuleben.

Es ist ganz einfach: Ge-wert-schätzte Mitarbeiter sind engagierte Mitarbeiter. Sie wissen, dass das, was sie sind und was sie tun, für die Organisation von Bedeutung ist.

Den Mitarbeitern zu helfen, sich weiterzuentwickeln, sie auf dem Laufenden zu halten und ihnen Wertschätzung und Respekt zu zeigen – ist jeden Tag Ihre Zeit wert!

 

Legen Sie los, herzlichst, Ihre Alice Rosslenbroich

WAR FOR TALENT – UNTERNEHMERISCHE HERAUSFORDERUNGEN IN VIER AKTEN – AKT 4

Hallo zusammen, hier kommt der vierte Akt…

Unternehmenskultur und insbesondere Führung  gewinnen stetig an Bedeutung. Sie sind  verantwortlich für Mitarbeiterbindung. Fluktuation wegen personeller Fehlentscheidungen ist ein großes Thema, zumal mit hohen monetären Verlusten (fünf bis sechs stelliger Euro-Betrag) gerechnet werden muss.

Die sogenannten „weichen“ Themen wie Kultur, Führung, Betriebsklima, Veränderungsbereitschaft wirken sich zudem auf den Erfolg eines Unternehmens aus.

Laut einer Studie des Bundesarbeitsministeriums für Arbeit und Soziales mit dem Great Place to Work Institut macht eine mitarbeiterorientierte Unternehmenskultur fast ein Drittel der Wirtschaftlichkeit eines Unternehmens aus. Außerdem besteht ein signifikanter Zusammenhang zwischen Mitarbeiterengagement und Unternehmenserfolg.

GPTW

Abbildung 1: Wirtschaftlichkeit und Unternehmenskultur

Vertrauenskultur wird einmal mehr zur Herausforderung und Marschrichtung von Unternehmen in komplexen und schnelllebigen Zeiten, denn ohne Vertrauen keine Innovationen. „Wo es Vertrauen gibt, gibt es mehr Möglichkeiten des Erlebens und Handelns, steigt die Komplexität des sozialen Systems, also die Zahl der Möglichkeiten, die es mit seiner Struktur vereinbaren kann, weil im Vertrauen eine wirksame Form der Reduktion von Komplexität zur Verfügung steht.“(Schiel 2013)

So, dies war der vierte Teil der größten Herausforderungen des heutigen War for Talent im Überblick.

Und hier ein Tipp für Sie: Der War for Talent bekommt durch die neusten Erkenntnisse der Neurowissenschaften eine andere Perspektive. Professional Fit und Cultural Fit reichen längst nicht mehr aus…

Wollen Sie im War for Talent punkten und Ihren Wettbewerbern  voraus sein? Dann kontaktieren Sie mich gern persönlich.

Bis dahin, herzlichst, Ihre Alice Rosslenbroich

War for Talent – Unternehmerische Herausforderungen in vier Akten – Akt 3

Willkommen zurück!

Weiter geht´s mit dem  War for Talent und den Themen, die Unternehmen diesbzgl. beschäftigen: Generationenwechsel und Wertewandel.

Neben kulturellen Veränderungen in der Gesellschaft steht wieder ein schleichender Generationswechsel bevor: Generation Z (geboren nach 1995) hält Einzug. Die meisten Unternehmen haben sich gerade erst auf Generation X (geboren 1961-1980) eingestellt, dabei ist Generation Y (geboren 1981-1995) schon lange im Unternehmen und Generation Z steht schon vor der Tür.

Lebensweisen und gesellschaftliche Werte verändern sich ständig weiter. Während Generation X „harte Arbeit als Mittel zum Zweck akzeptiert“, will Generation Y “in erster Linie leben und nur in zweiter Linie arbeiten“ (Hesse 2015). Besonders Angehörige von Generation Y und Z sind vielen Spannungsfeldern ausgesetzt, z.B. Leistungsorientierung versus Lebensgenuss, Beruf versus Familie, Beständigkeit versus Flexibilität. Work-Life-Balance z.B. ist für diese Generationen kein angestrebtes Modell mehr.

Generation Z ist wieder mehr Balance orientiert und setzt im Job wie im Privatleben auf Sicherheit und Stabilität (für weitere Details vergleiche die folgende Abbildung).

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Abbildung 1: Generationen-Überblick

Die Herausforderung für Unternehmen an dieser Stelle, sie müssen Prozesse, wie Arbeitszeitmodelle, vor allem aber auch die Kommunikation zielgruppenspezifisch anpassen. „Die jüngeren Generationen leben eine offene und kritische Kommunikation vor, verbunden mit einer starken Feedbackkultur und der Nutzung neuer sozialer Medien.“(Hays 2016).

Was hat das Ganze mit „Gehirngerechtigkeit“ zu tun? Dazu kommen wir später, bleiben Sie dran.

Bis ganz bald, herzlichst,

Ihre Alice Rosslenbroich

 

Führung? Also so …nicht!

Wenn es um Führung geht, gibt es keine MAGISCHE Formel oder DIE Art und Weise, zu handeln. Jede Führungskraft ist in ihrer Person einzigartig, obwohl es einige Gemeinsamkeiten gibt.

Daher ist es manchmal leichter, Führung darüber zu definieren, worum es nicht geht:

  • Bei Führung geht es nicht um Sie! Es geht um Ihre Anhänger, Ihre Mitarbeiter, Ihr Team. Die besten Führungskräfte widmen fast ihre ganze Energie der Begeisterung, Befähigung und Förderung anderer. Die Betreuung ihrer Mitarbeiter ist ein großer Teil ihrer Führungsaufgabe.
  • Bei Führung geht es nicht um Macht. Führung kommt einher mit einer machtvollen Position, aber Mitarbeiter mit Charakter zu führen und ihr Vertrauen zu gewinnen ist nicht kompatibel einer Person, der Erwerb und Ausübung von Macht am wichtigsten ist. Die mächtigsten Führungskräfte sind diejenigen, die sich das Vertrauen der Mitarbeiter verdienen und es schaffen, dem Vertrauen gerecht zu werden und zu bleiben.
  • Bei Führung geht es nicht Befehl und Kontrolle. Bei Führung wird es in einem gewissen Grad immer mal darum gehen, Mitarbeitern zu sagen, was zu tun ist. Aber der beste Weg, dies zu tun, ist es anderen zu helfen, selbst herauszufinden, was getan werden muss. Es geht um Richtung weisen, Mentoring und Coaching, nicht um Befehlen, Kontrollieren und Mikromanagen.
  • Bei Führung geht es nicht darum, alles selbst zu machen. Die besten Führungskräfte wissen, dass sie ihre Ziele nicht allein erfüllen können. Sie müssen die richtigen Leute mit den richtigen Aufgaben bedenken. Führung bedeutet, an die richtigen Leute zu delegieren, um den eigenen Job zu erfüllen.
  • Bei Führung geht es nicht darum, nur selbst zu reden. Gute Führungskräfte sind zwar fast immer gute Redner, aber noch wichtiger ist es, dass sie gute Zuhörer sind. Sie unterbrechen weder, noch reden sie über andere, sie hören mehr zu als sie sprechen und sie wissen, dass das grundlegendste aller menschlichen Bedürfnisse die Notwendigkeit ist, zu verstehen und verstanden zu werden. Der beste Weg, die Menschen zu verstehen ist, ihnen zuzuhören.
  • Bei Führung geht es nicht darum, immer sicher und stark zu sein. Wie wir alle, haben auch Führungskräfte mal Zweifel. Aber Führungskräfte sind am stärksten, wenn sie Transparenz und Verletzlichkeit zeigen – Eigenschaften, die Wahrheit und Mut gleichen. Sie dürfen sich unangenehm anfühlen, aber sie sind sicherlich keine Schwäche.
  • Bei Führung geht es nicht darum, für alles eine Lösung zu haben. Die besten Führungskräfte sind die, die Menschen zusammen bringen, um die Antworten und Lösungen durch Zusammenarbeit zu finden.
  • Bei Führung geht es nicht darum, andere zu erniedrigen. Leider müssen wir zumeist nicht sehr weit um uns blicken, um eine Autoritätsperson zu finden, die zu hart arbeitenden Mitarbeitern von oben herab spricht, jemanden, der respektlos mit Menschen umgeht, die Fehler machen, oder Menschen sogar rassistisch oder mit anderen Vorurteilen begegnet. Dieses Verhalten ist definitiv nicht akzeptabel; es ist unwürdig eines jeden, der als Führungskraft gelten will. Führung heißt, immer andere mit Respekt und Ehrfurcht zu behandeln. Führungskräfte verunsichern niemanden, sie bestärken und fördern ihre Mitarbeiter.
  • Bei Führung geht es nicht darum, allein die Lorbeeren zu ernten. Erfolgreiche Führungskräfte wissen, dass nichts allein erreicht wird; erst wenn eine Gruppe von Menschen zusammenkommt, um zu arbeiten, kann etwas erreicht werden. Führungskräfte sollten ein wenig mehr Anteil an der Schuld auf sich nehmen, wenn etwas schief geht, und etwas weniger Anteil an Lorbeeren, wenn etwas gut läuft.
  • Bei Führung geht es nicht darum, die persönliche Verantwortung zu verlagern. Führung weist nicht Rechenschaftspflicht zurück – wenn, dann erhöht sie sie. Wenn etwas gemacht werden soll, liegt es an der Führungskraft. Der Moment, in dem Sie Verantwortung übernehmen, ist der Moment, in dem Sie Ihrer Führungsrolle gerecht werden.

 

Die Resilienz vom Rhein

Ich hatte netterweise zuletzt wieder mal im Rheinland zu tun, und da nun die (wenn auch nicht für alle verständliche) humorvolle 5. Jahreszeit im vollen Gange ist… Alaaf und Helau! … möchte ich mal einer Frage nachgehen, deren Inhalt meiner erneuten Wahrnehmung entspricht:

Sind Rheinländer stressresistenter?

Studien belegen, dass es in NRW weniger gestresste Menschen gibt als im süd- oder ost-deutschen Raum.

Stress Deutschland
Okay. Rheinländer scheinen aus irgendeinem Grund mit Stress besser klar zu kommen. Doch warum ist das so?
Ich habe selbst über 25 Jahre meines Lebens in NRW verbracht, und was ich immer wieder feststelle, wenn ich ins Rheinland komme: Die Menschen sind meist fröhlicher und haben stets einen flotten, frechen, humorvollen Spruch auf der Zunge. Außerdem lachen sie mehr. Ich betone an dieser Stelle nochmals, dass dies meine Wahrnehmung ist, wenn ich auch damit nicht allein bin.
Aber nehmen wir uns mal das Rheinische Grundgesetz vor. Vielleicht kann sich ja der ein oder andere etwas für sich herausziehen oder zumindest an der ein oder anderen Stelle einmal lachen, grinsen, schmunzeln… Das macht resilient!
Rheinisches Grundgesetz

Et Rheinisch Jrundjesetz

Artikel 1: Et es wie et es. („Es ist, wie es ist.“) Es gibt immer Sachen, die Sie nicht ändern können. Daher versuchen Sie diese zu akzeptieren, wie sie sind, versuchen Sie das Beste darin zu sehen und das Beste daraus zu machen und sie für sich zu nutzen.

Artikel 2: Et kütt wie et kütt. („Es kommt, wie es kommt.“) Veränderungen passieren Ihnen, machmal auch nicht von Ihnen initiiert. Es ist an dieser Stelle einfacher für Sie, wenn Sie diese Veränderungen annehmen und entsprechend darauf reagieren. Versuchen Sie darauf zu vertrauen, dass…

Artikel 3: Et hätt noch emmer joot jejange. („Es ist bisher noch immer gut gegangen.“) Egal, was bisher passiert, alles in allem war das Ende positiv oder das Negative war für irgendetwas anderes gut. Denken Sie daran, wenn Sie sich um die Zukunft sorgen.

Artikel 4: Wat fott es, es fott. („Was fort ist, ist fort.“) Es macht wenig Sinn, auf Dauer Menschen oder Themen hinterher zu trauern. Das zieht Sie weiter runter. Sie können nur wieder glücklich werden, wenn Sie loslassen.

Artikel 5: Et bliev nix wie et wor. („Es bleibt nichts wie es war.“) Sei offen für Neuerungen. Veränderung ist überall. Veränderung ist gut. Versperren Sie sich nicht und seien Sie offen dafür. Suchen Sie das Positive an der Veränderung.

Artikel 6: Kenne mer nit, bruche mer nit, fott domet. („Kennen wir nicht, brauchen wir nicht, fort damit.“) Veränderung ist – wie gesagt – gut, aber lernen Sie zu unterscheiden, welche von Ihnen sinnvoll und wichtig und welche unnötig sind. Seien Sie konstruktiv kritisch.

Artikel 7: Wat wells de maache? („Was willst du machen?“) Sie können viel selbst gestalten, allerdings nicht alles. Ein Stück weit müssen Sie Ihr Schicksal hinnehmen und akzeptieren, Fehler annehmen und aus ihnen lernen. Das ist eine stressbefreiende Kunst.

Artikel 8: Maach et joot, ävver nit zo off. („Mach es gut, aber nicht zu oft.“) Genießen Sie Ihr Leben ohne zu übertreiben. Leben Sie Ihr Leben mit Qualität, nicht mit Quantität. Achten Sie dabei auf Ihre Gesundheit.

Artikel 9: Wat soll dä Kwatsch/Käu? („Was soll das sinnlose Gerede?“) Menschen sind nicht immer ehrlich und gut. Fragen Sie ruhig nach, um Geschwafel von Ernsthaftigkeit unterscheiden zu können. Stellen Sie wie Kinder die Universalfrage: „Warum?“ Hinterfragen Sie und nehmen nicht alles als gegeben hin.

Artikel 10: Drinks de ejne met? („Trinkst du einen mit?“) Pflegen Sie Ihre Beziehungen. Die sind wichtig für uns Menschen – und dazu: Seien Sie hilfsbereit und selbstlos. Das tut nicht nur dem Anderen, sondern auch Ihnen gut und macht resilient.

Artikel 11: Do laachs de disch kapott. („Da lachst du dich kaputt.“) Humor ist wichtig und hilft, Stress abzubauen. Lachen Sie mehr und das täglich!

Falls Artikel 3 einmal nicht zutreffen sollte:

„Notstandsgesetz“: Et hätt noch schlimmer kumme künne. („Es hätte noch schlimmer kommen können.“) Vielleicht hilft dieser Spruch Ihnen, schneller die Geschehnisse anzunehmen.

„Wohlstandsgesetz“: Mer muss och jünne könne! („Man muss auch gönnen können.“) Neid und Missgunst machen auf Dauer krank. Gönnen ist wie Schenken und bereitet dem Nehmenden und Gebenden Freude. Lieben Sie Ihre Nächsten!

Anti-Stress-Gesetz: Mer muss sisch och jet jünne könne! („Man muss sich auch etwas gönnen können.“) Und wenn Sie es zum Schluss noch schaffen, sich selbst etwas Gutes zu tun, gelingt es Ihnen auch, sich gegen Stress besser zu wappnen. Denn wie wir alle wissen, wohnt nur in einem gesunden Körper auch ein gesunder Geist. Lieben Sie sich selbst! Die Voraussetzung für das Wohlstandsgesetz…

 

Ob es jetzt an Schicksalsgläubigkeit, Akzeptanz von Veränderungen oder ausgeprägtem Humor liegt, dass Rheinländer resilienter sind, kann ich mit Gewissheit natürlich nicht sagen.

Das Rheinische Grundgesetz beinhaltet allerdings viel, was sich jeder von uns mal durch den Kopf gehen lassen und vielleicht auf für sich übernehmen könnte.

Hinweg vom Suhlen im Negativen… (das Gehirn sucht dann automatisch nach weiterem Negativen) – hin zur Akzeptanz und Konzentration auf das Positive… und im Zweifelsfall an der ein oder anderen Stelle das Anstehende auch mal mit einer Portion Humor betrachten.

In diesem Sinne: Alaaf und Helau! Herzlichst, Ihre Alice Rosslenbroich

 

Führungspotenzial? Entfesseln Sie, was bereits in Ihnen steckt… Teil 5

  1. Seien Sie verletzlich. Verletzbarkeit ist die neue Stärke.
  2. Seien Sie flexibel. Es sind weder die Stärksten noch die Intelligentesten, die überleben, sondern diejenigen, die immer flexibel bleiben und sich den Lebensumständen und Veränderungen anpassen können.
  3. Seien Sie großmütig. Seien Sie jedes Mal, wenn Ihnen Unrecht getan wird, bereit, zu vergessen und vergeben.
  4. Seien Sie selbst-reflektierend. Sie können am besten andere kennenlernen, wenn Sie sich selbst gut kennen.
  5. Seien Sie lösungsorientiert. Führungskraft ist, wer die Fähigkeit besitzt, ein Problem zu erkennen, bevor es eine Katastrophe wird.
  6. Seien Sie tatkräftig. Die Welt gehört denen, die aufstehen und sich in ihr bewegen.
  7. Seien Sie fokussiert. Setzen Sie ein Ziel und bleiben Sie dran, bis Sie messbare Ergebnisse erreichen.
  8. Seien Sie ein Investor. Investieren Sie in Ihre Zukunft, indem Sie an sich selbst glauben.
  9. Seien Sie dankbar. Suchen Sie nach Optionen, Ihren Dank durch Wort und Tat zum Ausdruck zu bringen.
  10. Seien Sie bedächtig. Machen Sie es sich zur Gewohnheit, andere in Ihren Entscheidungen und Handlungen zu berücksichtigen, denn sie beeinflussen wiederum andere.
  11. Seien Sie ein Leader. Wenn Sie und Ihre Handlungen andere dazu inspirieren, mehr zu träumen, mehr zu lernen, mehr zu tun und mehr zu werden, dann sind Sie eine Führungskraft.

Führungspotenzial? Entfesseln Sie, was bereits in Ihnen steckt… Teil 4

Und hier gehts auch schon weiter… der Geschichte vierter Teil…

  1. Seien Sie moralisch. Unsere Moral ist die Faser unserer tiefsten Persönlichkeit.
  2. Seien Sie verlässlich. Seien Sie für andere da, wenn diese Sie brauchen.
  3. Seien Sie neugierig. Suchen Sie nach neuen Möglichkeiten und Abenteuern.
  4. Seien Sie spontan. Das Leben ist eine Reihe von natürlichen, spontanen Ereignissen – sträuben Sie sich nicht dagegen, lassen Sie sich darauf ein.
  5. Seien Sie verständnisvoll. Das ist die Quelle des Mitgefühls.
  6. Seien Sie risikofreudig. Führung beginnt am Rand der Komfort-Zone.
  7. Seien Sie ehrlich. Sagen Sie die Wahrheit, auch wenn sie weh tut.
  8. Seien Sie bescheiden. Wir sind alle hier, um einander zu helfen.
  9. Seien Sie unabhängig. Diejenigen, die lernen, wie man das Leben allein meistert, sind diejenigen, dies sich keinem aufdrängen.
  10. Seien Sie intuitiv. Folgen Sie Ihrem Bauch und lernen ihm zu vertrauen.
  11. Seien Sie respektvoll. Versuchen Sie, andere zu verstehen, bevor Sie versuchen, verstanden zu werden.

Gespannt auf die nächsten Möglichkeiten? Dann schauen Sie bald wieder vorbei…

Herzlichst, Ihre Alice Rosslenbroich

Führungspotenzial? Entfesseln Sie, was bereits in Ihnen steckt… Teil 3

Weiter geht´s… nochmals 11 Optionen, Ihr Führungspotenzial zu zeigen…

  1. Seien Sie loyal. Wenn Sie sich erst einmal Respekt verdient haben, haben Sie ein Stück Vertrauen gewonnen, und letztlich wird Loyalität zurückgegeben.
  2. Seien Sie beharrlich. Planen Sie zielgerichtet, gehen Sie leidenschaftlich vor und verfolgen Sie Ihr Ziel beharrlich.
  3. Seien Sie höflich. Praktizieren Sie gute Umgangsformen, denn es ist schwer, ohne Hilfe Erfolg zu haben.
  4. Seien Sie geduldig. Die meisten Dinge ergeben sich im richtigen Moment .
  5. Seien Sie zugänglich. Wenn Sie jemanden sehen, den Sie nicht kennen, machen Sie den ersten Schritt, ihn kennenzulernen.
  6. Seien Sie fair. Sie können nicht fair zu anderen sein, wenn Sie nicht zuerst fair zu sich selbst sind.
  7. Seien Sie zuversichtlich. Ihnen kann praktisch alles gelingen, wenn Sie das Selbstvertrauen haben .
  8. Seien Sie fürsorglich. Zeigen Sie Sorge für die Hilfebedürftigen. Warten Sie nicht, dass andere Sie um Hilfe bitte; seien Sie der- oder diejenige, der oder die von sich aus aktiv wird. Bieten Sie anderen Ihre Hilfe an, auch denen, die gar nicht danach gefragt haben.
  9. Seien Sie anerkennend. Verständnis ist der erste Schritt zur Anerkennung und Anerkennung braucht es zur Wertschätzung.
  10. Seien Sie freundlich. Liebenswürdigkeit ist eines der größten Geschenke, das Sie einem anderen machen können.
  11. Seien Sie nachsichtig. Versöhnlichkeit ist ein besonderes Geschenk:  Sie machen es sich selbst.

An weiteren Optionen interessiert? Dann schauen Sie bald wieder vorbei…

Herzlichst, Ihre Alice Rosslenbroich

Führungspotenzial? Entfesseln Sie, was bereits in Ihnen steckt… Teil 2

Weiter geht´s… die nächsten 11 Möglichkeiten, Ihr Führungspotenzial zu entfalten…

  1. Seien Sie ein Zuhörer. Das Grundbedürfnis aller Menschen ist, zu verstehen und verstanden zu werden. Der beste Weg Menschen zu verstehen ist, still zu sein und zu hören.
  2. Seien Sie mutig. Machen Sie keinen Rückzieher, wenn Sie vor einer Herausforderung stehen. Begegnen Sie ihr mit Mut.
  3. Seien Sie ermutigend. Das Ermutigen anderer führt zu großartiger Führung.
  4. Seien Sie organisiert. Schaffen Sie einen Platz für alles und halten Sie es dort.
  5. Seien Sie mitfühlend. Mitgefühl ist eine Notwendigkeit, kein Luxus.
  6. Seien Sie committed. Es gibt keine dauerhaften Erfolge ohne Verpflichtung.
  7. Seien Sie begeistert. Gehen Sie alles, was Sie tun, mit einer gewissen Aufregung an, und behalten Sie sich diese Energie für alles, was Sie tun, und jeden, dem Sie begegnen.
  8. Seien Sie selbstlos. Versuchen Sie nicht, eine Person von Erfolg zu werden, sondern eine Person von Wert und Bedeutung.
  9. Seien Sie produktiv. Produktivität geschieht nie durch Zufall. Es ist immer das Ergebnis einer Verpflichtung zu großer Leistung.
  10. Seien Sie kooperativ. Das Leben ist möglich, weil wir einander haben und mit einander interagieren können.
  11. Seien Sie empathisch. Lernen sie, die Dinge aus der Perspektive anderer zu sehen. Es lässt Sie den anderen besser verstehen und so leichter Konflikte lösen.

Bald geht´s weiter… freuen Sie sich auf die nächsten 11 Möglichkeiten.

Herzlichst, Ihre Alice Rosslenbroich