Kategorie-Archiv: Neurowissenschaft

WAR FOR TALENT – UNTERNEHMERISCHE HERAUSFORDERUNGEN IN VIER AKTEN – AKT 4

Hallo zusammen, hier kommt der vierte Akt…

Unternehmenskultur und insbesondere Führung  gewinnen stetig an Bedeutung. Sie sind  verantwortlich für Mitarbeiterbindung. Fluktuation wegen personeller Fehlentscheidungen ist ein großes Thema, zumal mit hohen monetären Verlusten (fünf bis sechs stelliger Euro-Betrag) gerechnet werden muss.

Die sogenannten „weichen“ Themen wie Kultur, Führung, Betriebsklima, Veränderungsbereitschaft wirken sich zudem auf den Erfolg eines Unternehmens aus.

Laut einer Studie des Bundesarbeitsministeriums für Arbeit und Soziales mit dem Great Place to Work Institut macht eine mitarbeiterorientierte Unternehmenskultur fast ein Drittel der Wirtschaftlichkeit eines Unternehmens aus. Außerdem besteht ein signifikanter Zusammenhang zwischen Mitarbeiterengagement und Unternehmenserfolg.

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Abbildung 1: Wirtschaftlichkeit und Unternehmenskultur

Vertrauenskultur wird einmal mehr zur Herausforderung und Marschrichtung von Unternehmen in komplexen und schnelllebigen Zeiten, denn ohne Vertrauen keine Innovationen. „Wo es Vertrauen gibt, gibt es mehr Möglichkeiten des Erlebens und Handelns, steigt die Komplexität des sozialen Systems, also die Zahl der Möglichkeiten, die es mit seiner Struktur vereinbaren kann, weil im Vertrauen eine wirksame Form der Reduktion von Komplexität zur Verfügung steht.“(Schiel 2013)

So, dies war der vierte Teil der größten Herausforderungen des heutigen War for Talent im Überblick.

Und hier ein Tipp für Sie: Der War for Talent bekommt durch die neusten Erkenntnisse der Neurowissenschaften eine andere Perspektive. Professional Fit und Cultural Fit reichen längst nicht mehr aus…

Wollen Sie im War for Talent punkten und Ihren Wettbewerbern  voraus sein? Dann kontaktieren Sie mich gern persönlich.

Bis dahin, herzlichst, Ihre Alice Rosslenbroich

War for Talent – Unternehmerische Herausforderungen in vier Akten – Akt 3

Willkommen zurück!

Weiter geht´s mit dem  War for Talent und den Themen, die Unternehmen diesbzgl. beschäftigen: Generationenwechsel und Wertewandel.

Neben kulturellen Veränderungen in der Gesellschaft steht wieder ein schleichender Generationswechsel bevor: Generation Z (geboren nach 1995) hält Einzug. Die meisten Unternehmen haben sich gerade erst auf Generation X (geboren 1961-1980) eingestellt, dabei ist Generation Y (geboren 1981-1995) schon lange im Unternehmen und Generation Z steht schon vor der Tür.

Lebensweisen und gesellschaftliche Werte verändern sich ständig weiter. Während Generation X „harte Arbeit als Mittel zum Zweck akzeptiert“, will Generation Y “in erster Linie leben und nur in zweiter Linie arbeiten“ (Hesse 2015). Besonders Angehörige von Generation Y und Z sind vielen Spannungsfeldern ausgesetzt, z.B. Leistungsorientierung versus Lebensgenuss, Beruf versus Familie, Beständigkeit versus Flexibilität. Work-Life-Balance z.B. ist für diese Generationen kein angestrebtes Modell mehr.

Generation Z ist wieder mehr Balance orientiert und setzt im Job wie im Privatleben auf Sicherheit und Stabilität (für weitere Details vergleiche die folgende Abbildung).

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Abbildung 1: Generationen-Überblick

Die Herausforderung für Unternehmen an dieser Stelle, sie müssen Prozesse, wie Arbeitszeitmodelle, vor allem aber auch die Kommunikation zielgruppenspezifisch anpassen. „Die jüngeren Generationen leben eine offene und kritische Kommunikation vor, verbunden mit einer starken Feedbackkultur und der Nutzung neuer sozialer Medien.“(Hays 2016).

Was hat das Ganze mit „Gehirngerechtigkeit“ zu tun? Dazu kommen wir später, bleiben Sie dran.

Bis ganz bald, herzlichst,

Ihre Alice Rosslenbroich

 

War for Talent – Unternehmerische Herausforderungen in vier Akten – Akt 2

War for Talent, unternehmerische Herausforderungen. Wollen wir mit dem zweiten Akt starten…

Neben Fachkräftemangel und Demographie sollten die stetig steigenden Anforderungen nicht außer Acht gelassen werden.

Unsere Welt ist nicht zuletzt durch die Digitalisierung schnelllebig, ungewiss, unvorhersehbar und komplex geworden.

Kurzum: Leben und Arbeiten findet heute in einer VUCA-Welt statt.

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Abbildung 1: Bedeutung von VUCA

Zu Kernkompetenzen gehören Skills wie Agiles Projektmanagement, unternehmerisches Denken und Handeln, Veränderungswille und Resilienz.

So haben Arbeitgeber mittlerweile weitere Themen auf ihrer Agenda: Entschleunigung, Stressprävention und Gesundheitsvorsorge.

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Abbildung 2: Verteilung Krankentage mit ärztlichem Attest, Betriebskrankenkassen 2014 (Gotthold 2015, Homepage Welt.)

Immer mehr rückt das Thema Salutogenese (Gesundheit als Prozess) von Aaron Antonovsky in den Vordergrund mit der dreigeteilten Frage des Mitarbeiters: „Ist das, was ich tue, verstehbar, handhabbar und sinnhaft?“. Nur wenn alle drei Teile der Frage mit ja beantwortet werden können (Kohärenzgefühl – Gefühl der Stimmigkeit), ist ein Mensch auf Dauer gesund und damit auch arbeitsfähig.

Weiter mit Akt drei geht es nächste Woche… schauen Sie wieder vorbei.

War for Talent – Unternehmerische Herausforderungen in vier Akten – Akt 1

Die gesamte Unternehmenswelt spricht vom War for Talent, doch steht dem paradoxer Weise nach wie vor meist eine hohe Arbeitslosenquote gegenüber, in Deutschland sind es 5,8% (2,54 Millionen Personen), wenn davon auch nur 29,8% kurzfristig bis max. 18 Monate dem ersten Arbeitsmarkt fehlen (SGB III) (Vgl. BMAS (2016), Zahlen Oktober.).

Doch was ist dieser War for Talent eigentlich?

„In order to keep the pipeline full of talented people, almost all of the companies are starting to take nontraditional approaches to recruiting.“ (Gazdar 2008). Ed Michaels, amerikanischer Direktor der Unternehmensberatung McKinsey, war derjenige, der 1997 den Begriff War for Talent mit und in seinem gleichnamigen Buch prägte.

Es ging ursprünglich um den „Kampf um die Besten“, die Talente bzw. die sogenannten „High Potentials“, die in heutigen Zeiten die bedeutendste und zugleich knappste Ressource eines erfolgreichen Unternehmens darstellen (Human Capital). Ambitionierte Unternehmen nutzen nicht nur die Idee, sondern auch das Schlagwort War for Talent für die zunehmenden und ausgefeilten Recruiting-Bemühungen.

Schon Anfang des 21. Jahrhunderts hat dies Ronan Palan im Vorwort des Buches „The Talent War“ von Kerry Larkan zusammengefasst: „Changing demographic trends in a manifestly different workforce with different value systems are the context within which 21st century companies must operate“(Palan, Ronan, in Larkan 2006, Vorwort.).

Was sind heute die größten Herausforderungen der Unternehmen im War for Talent?

Kultur und Gesellschaft verändern sich durch Themen wie Generationenwechsel, Digitalisierung, Open Access (Wissen), wissenschaftliche Erkenntnisse, Globalisierung. Und dies hat Auswirkungen auf Wirtschaft und Unternehmen.

Eine große Herausforderung von Unternehmen in heutigen wie auch künftigen Zeiten sind der Fachkräftemangel und das Thema Demographie.

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Abbildung: Erwerbspersonen nach Alter – Veränderung 2010-2030, BMAS 2013, S. 13.

Während die deutsche und damit auch die arbeitende deutsche Bevölkerung schrumpft und altert, wächst der Anteil ethnischer Minderheiten. Es wird eine Zuwanderung von jährlich 200.000 Personen netto ab dem Jahr 2020 vorausgesagt (BMAS 2013).

Die Hay Group machte dazu in ihrer Studie Leadership 2030 folgende Aussage: „[Organizations] will have to work hard to attract, integrate and develop international migrants [and] older people.“ (HayGroup 2014).

Die Heterogenität der Belegschaft nimmt also immer mehr zu, was einerseits aufgrund der Diversität und Betrachtungsperspektive viele Chancen bietet, andererseits aber auch die Gefahr von Konflikten aufgrund unterschiedlicher Werte und Arbeitsweisen in sich birgt, auf die es sich vorzubereiten gilt.

 

Demnächst gehts hier weiter mit dem zweiten Akt: Steigende Anforderungen.

Bleiben Sie dran, ich freue mich auf Sie,

herzlichst, Ihre Alice Rosslenbroich

„Eurowissenschaft“? oder „Neurowirtschaft“?

Schon längst haben wir dem Homo Oeconomicus den Rücken zugekehrt. Wir wissen dank den heutigen Neurowissenschaften mittlerweile viel mehr über unser menschliches Gehirn und wie es funktioniert… und somit auch, dass es nicht  Verstand- und Vernunft-gesteuert ist sondern von Emotionen bestimmt ist.

Deshalb ist das Interesse an Neurowissenschaften auch in der Wirtschaft gestiegen. Der heutige Unternehmer, der sein Unternehmen voranbringen und Kosten sparen will, holt sich Neurowissenschaftler als Berater und Coaches ins Haus.

Sie sind noch nicht mit von der Partie? Dann lassen Sie sich inspirieren. Holen Sie sich einen Impulsvortrag, der Sie und Ihr Unternehmen inspiriert…

Zum Beispiel:

  • Spitzenleistung entsteht im Gehirn – Neurowissenschaftliche Erkenntnisse zur Optimierung unserer Leistungsfähigkeit.
  • Charisma – Wie gute Führungskräfte Eindruck machen – Wie die Ausstrahlung auf Menschen wirkt, wie sie motiviert und fasziniert.
  • Burnout und Depression – Wie der Traumjob zum Alptraum werden kann.
  • Die Kraft der Vision – Wie Visionen unser Gehirn und unser Leben verändern.

Als Mitglied der Akademie für neurowissenschaftliches Bildungsmanagement (AFNB) beschäftige ich mich täglich mit dem Nutzen von neurowissenschaftlichen Erkenntnissen für Coaching, Beratung und Führung. Ein Masterstudiengang an der Academy of Neuroscience (AON) lehrt mich die ganzheitlichen Zusammenhänge, die unser Tun und Handeln bestimmen.

Interesse geweckt? Dann kontaktieren Sie mich bitte bzgl. weiterer Details.

Neurowissenschaftliche Impulsvorträge

Herzlichst, Ihre Alice Rosslenbroich

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Prall ab!!! Oder: Einfach was resilienter werden.

Hier habe ich mal wieder für Sie ein paar kleine aber hilfreiche Tipps, wie Sie sich gegen die kleinen und großen Unannehmlichkeiten des Alltags rüsten können. Resilienz ist das Zauberwort (lat. resilio – zurückspringen, abprallen).

Also: Wappnen Sie sich und lassen Sie es abprallen.

  1. Begegnen Sie dem Alltag grundsätzlich mit einer positiven Einstellung.
  2. Grenzen Sie Ihre stressenden Gedanken ein und lassen Sie sie nicht überschwappen auf andere Themen.
  3. Finden Sie ein Vorbild in Sachen Resilienz, an dem Sie sich orientieren können.
  4. Tun Sie anderen Gutes, dies hilft zu entschleunigen und macht glücklich.
  5. Stellen Sie sich Ihren Ängsten, nur dann können Sie sie überwinden.
  6. Gehen Sie proaktiv vor und schaffen Sie sich Vorgehensweisen gegen Stress.
  7. Bauen und pflegen Sie ein unterstützendes soziales Netzwerk, in dem Sie sich aufgehoben fühlen.
  8. Setzen Sie körperliches Wohlbefinden in Ihrer Prioritätenliste nach ganz oben.
  9. Machen Sie Sachen, die Ihren Stärken schmeicheln. Was Sie gut können, machen Sie gern und das wiederum spielt Ihrem Befinden in die Karten.
  10. Trainieren Sie Ihr Gehirn, wo Sie können, es ist Ihr Steuerungsinstrument für Ihr Wohlbefinden.

Spezielle Tipps zu Punkt 10 finden Sie in ein paar vorherigen Blog-Artikeln.

Viel Spaß beim Lesen und Ausprobieren!

Herzlichst, Alice Rosslenbroich

 

Die Resilienz vom Rhein

Ich hatte netterweise zuletzt wieder mal im Rheinland zu tun, und da nun die (wenn auch nicht für alle verständliche) humorvolle 5. Jahreszeit im vollen Gange ist… Alaaf und Helau! … möchte ich mal einer Frage nachgehen, deren Inhalt meiner erneuten Wahrnehmung entspricht:

Sind Rheinländer stressresistenter?

Studien belegen, dass es in NRW weniger gestresste Menschen gibt als im süd- oder ost-deutschen Raum.

Stress Deutschland
Okay. Rheinländer scheinen aus irgendeinem Grund mit Stress besser klar zu kommen. Doch warum ist das so?
Ich habe selbst über 25 Jahre meines Lebens in NRW verbracht, und was ich immer wieder feststelle, wenn ich ins Rheinland komme: Die Menschen sind meist fröhlicher und haben stets einen flotten, frechen, humorvollen Spruch auf der Zunge. Außerdem lachen sie mehr. Ich betone an dieser Stelle nochmals, dass dies meine Wahrnehmung ist, wenn ich auch damit nicht allein bin.
Aber nehmen wir uns mal das Rheinische Grundgesetz vor. Vielleicht kann sich ja der ein oder andere etwas für sich herausziehen oder zumindest an der ein oder anderen Stelle einmal lachen, grinsen, schmunzeln… Das macht resilient!
Rheinisches Grundgesetz

Et Rheinisch Jrundjesetz

Artikel 1: Et es wie et es. („Es ist, wie es ist.“) Es gibt immer Sachen, die Sie nicht ändern können. Daher versuchen Sie diese zu akzeptieren, wie sie sind, versuchen Sie das Beste darin zu sehen und das Beste daraus zu machen und sie für sich zu nutzen.

Artikel 2: Et kütt wie et kütt. („Es kommt, wie es kommt.“) Veränderungen passieren Ihnen, machmal auch nicht von Ihnen initiiert. Es ist an dieser Stelle einfacher für Sie, wenn Sie diese Veränderungen annehmen und entsprechend darauf reagieren. Versuchen Sie darauf zu vertrauen, dass…

Artikel 3: Et hätt noch emmer joot jejange. („Es ist bisher noch immer gut gegangen.“) Egal, was bisher passiert, alles in allem war das Ende positiv oder das Negative war für irgendetwas anderes gut. Denken Sie daran, wenn Sie sich um die Zukunft sorgen.

Artikel 4: Wat fott es, es fott. („Was fort ist, ist fort.“) Es macht wenig Sinn, auf Dauer Menschen oder Themen hinterher zu trauern. Das zieht Sie weiter runter. Sie können nur wieder glücklich werden, wenn Sie loslassen.

Artikel 5: Et bliev nix wie et wor. („Es bleibt nichts wie es war.“) Sei offen für Neuerungen. Veränderung ist überall. Veränderung ist gut. Versperren Sie sich nicht und seien Sie offen dafür. Suchen Sie das Positive an der Veränderung.

Artikel 6: Kenne mer nit, bruche mer nit, fott domet. („Kennen wir nicht, brauchen wir nicht, fort damit.“) Veränderung ist – wie gesagt – gut, aber lernen Sie zu unterscheiden, welche von Ihnen sinnvoll und wichtig und welche unnötig sind. Seien Sie konstruktiv kritisch.

Artikel 7: Wat wells de maache? („Was willst du machen?“) Sie können viel selbst gestalten, allerdings nicht alles. Ein Stück weit müssen Sie Ihr Schicksal hinnehmen und akzeptieren, Fehler annehmen und aus ihnen lernen. Das ist eine stressbefreiende Kunst.

Artikel 8: Maach et joot, ävver nit zo off. („Mach es gut, aber nicht zu oft.“) Genießen Sie Ihr Leben ohne zu übertreiben. Leben Sie Ihr Leben mit Qualität, nicht mit Quantität. Achten Sie dabei auf Ihre Gesundheit.

Artikel 9: Wat soll dä Kwatsch/Käu? („Was soll das sinnlose Gerede?“) Menschen sind nicht immer ehrlich und gut. Fragen Sie ruhig nach, um Geschwafel von Ernsthaftigkeit unterscheiden zu können. Stellen Sie wie Kinder die Universalfrage: „Warum?“ Hinterfragen Sie und nehmen nicht alles als gegeben hin.

Artikel 10: Drinks de ejne met? („Trinkst du einen mit?“) Pflegen Sie Ihre Beziehungen. Die sind wichtig für uns Menschen – und dazu: Seien Sie hilfsbereit und selbstlos. Das tut nicht nur dem Anderen, sondern auch Ihnen gut und macht resilient.

Artikel 11: Do laachs de disch kapott. („Da lachst du dich kaputt.“) Humor ist wichtig und hilft, Stress abzubauen. Lachen Sie mehr und das täglich!

Falls Artikel 3 einmal nicht zutreffen sollte:

„Notstandsgesetz“: Et hätt noch schlimmer kumme künne. („Es hätte noch schlimmer kommen können.“) Vielleicht hilft dieser Spruch Ihnen, schneller die Geschehnisse anzunehmen.

„Wohlstandsgesetz“: Mer muss och jünne könne! („Man muss auch gönnen können.“) Neid und Missgunst machen auf Dauer krank. Gönnen ist wie Schenken und bereitet dem Nehmenden und Gebenden Freude. Lieben Sie Ihre Nächsten!

Anti-Stress-Gesetz: Mer muss sisch och jet jünne könne! („Man muss sich auch etwas gönnen können.“) Und wenn Sie es zum Schluss noch schaffen, sich selbst etwas Gutes zu tun, gelingt es Ihnen auch, sich gegen Stress besser zu wappnen. Denn wie wir alle wissen, wohnt nur in einem gesunden Körper auch ein gesunder Geist. Lieben Sie sich selbst! Die Voraussetzung für das Wohlstandsgesetz…

 

Ob es jetzt an Schicksalsgläubigkeit, Akzeptanz von Veränderungen oder ausgeprägtem Humor liegt, dass Rheinländer resilienter sind, kann ich mit Gewissheit natürlich nicht sagen.

Das Rheinische Grundgesetz beinhaltet allerdings viel, was sich jeder von uns mal durch den Kopf gehen lassen und vielleicht auf für sich übernehmen könnte.

Hinweg vom Suhlen im Negativen… (das Gehirn sucht dann automatisch nach weiterem Negativen) – hin zur Akzeptanz und Konzentration auf das Positive… und im Zweifelsfall an der ein oder anderen Stelle das Anstehende auch mal mit einer Portion Humor betrachten.

In diesem Sinne: Alaaf und Helau! Herzlichst, Ihre Alice Rosslenbroich

 

And the winner is…

Zuerst einmal: Ihnen allen noch ein gesundes und glückliches 2016!!!

Und nun zu unserer Weihnachtsaktion: „Ich gewinne ein Coaching“ ist prima angenommen worden. Insgesamt haben 13 Personen teilgenommen.

Heute hat Muffin die Auslosung vorgenommen…

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And the winner is…

Janin M.

Herzlichen Glückwunsch, Sie sind die Gewinnerin der Weihnachtsaktion und erhalten ein MiniCoaching bei mir (bis zu 4 Stunden)!

Tut mir leid für die anderen Teilnehmer, aber nicht traurig sein, Sie bekommen einen kleinen Trostpreis. Der Gewinn und die Trostpreise werden Ihnen in den nächsten Tagen per Mail zugehen.

Ich freue mich, die eine und den anderen demnächst persönlich kennenzulernen.

Bis dahin, passen Sie auf sich auf!!!

Herzlichst, Ihre Alice Rosslenbroich

 

 

 

Scheitern Sie noch oder haben Sie schon Erfolg?

Je mehr Sie lernen aus Ihrem Scheitern, desto erfolgreicher sind Sie beim nächsten Mal.

Scheitern gehört zum Leben, und ganz sicher auch zum Business. Wir erkennen es zwar oft nicht direkt, aber Fehler und Scheitern sind wesentlicher Bestandteil unseres Erfolges.

Unser Instinkt schämt sich, wenn wir scheitern; vielleicht aber nur, weil er nicht mag, wie wir uns dann fühlen – gedemütigt, als ob wir etwas falsch gemacht haben.

Aber wenn Sie Ihre Perspektive wechseln können und das Scheitern nicht als etwas betrachten, für das es sich zu schämen gilt, sondern als etwas Wertvolles, dann können Sie anfangen zu verstehen, dass wir nur durch die Fehler, die wir machen, wirklich lernen können, erfolgreich zu sein.

Je früher wir aufhören, uns für Versagen zu schämen, desto leichter wird es sein, es zu unserem Vorteil zu verwandeln.

Hier finden Sie ein paar Punkte, die es wert sind, darüber nachzudenken:

  • Scheitern ist kein Problem, aber verpassen Sie auch nicht Gelegenheit, aus ihm zu lernen. Identifizieren Sie Ihre Fehler und lernen sie schnell aus ihnen. Viele erfolgreiche Menschen haben verschiedene Arten von Versagen und Scheitern erlebt – und sie bauen auf diese Erfahrungen auf. Scheitern zu lernen bedeutet, seine Fehler verstehen zu lernen. In jedem Fehler steckt Potenzial zu Entwicklung und Wachstum.
  • Achten Sie darauf, wie Sie zu sich selbst sprechen, denn Sie hören sich zu! Selbstgespräche können unglaublich schädlich sein, vor allem, wenn man versagt hat. Führen Sie ruhig Selbstgespräche, aber so, dass sie Sie nicht wertlos fühlen lassen – vor allem in der Zeit nach einem Misserfolg. Lassen Sie den Stachel nur für einen kleinen Augenblick drin, dann ziehen Sie ihn heraus und setzen alles daran, positiv zu denken und wieder zurück auf Erfolgskurs zu kommen.
  • Es ist viel besser, etwas zu tun, was unvollkommen ist, als nichts zu tun und das perfekt. Der einzig wahre Fehler ist es, nichts zu tun – die Untätigkeit bringt alles in Gefahr. Wenn wir nichts tun, bedeutet es, wir bewegen uns in gar keine Richtung. Und das ist eine todsichere Methode, um im Scheitern zu verharren. Alles, was das Scheitern tun muss, um zu gewinnen, ist, dass wir nichts tun.
  • Wir sind Produkte unserer Vergangenheit, aber wir müssen uns nicht durch unsere Fehler definieren lassen. Auch wenn die Vergangenheit nicht so war, wie wir gehofft hatten, kann unsere Zukunft immer noch besser sein, als wir es uns vorstellen können. Zu oft fürchten wir uns davor, über unsere Vergangenheit und unsere Misserfolge zu sprechen aus Angst, darüber definiert zu werden. Sprechen Sie ruhig darüber, aber konzentrieren Sie sich auf das, was kommen wird.
  • Der Feind des Erfolgs ist die Angst vor dem Scheitern. Es ist nicht das Scheitern selbst, das so gefährlich ist – es ist die Angst vor dem Versagen, die uns lähmt. Sie bewältigen alle Ängste, indem Sie auf sie herabschauen. Erst wenn die Angst vor dem Nichtstun die Angst davor, etwas falsch zu machen, übersteigt, fangen Sie an zu arbeiten.
  • Konsistentes Arbeiten führt zu konsistenten Ergebnissen. Stärke kommt nicht davon, dass Sie Dinge können, sondern vom Meistern der Dinge, von denen Sie dachten, sie nicht zu können. Also fallen Sie ruhig hin, aber lernen Sie, sich selbst den Staub abzuwischen, aufzustehen und weiterzugehen. Was Sie jeden Tag tun, ist wichtiger als das, was Sie irgendwann einmal gemacht haben. Konsistenz ist der Schlüssel zum Erfolg.
  • Sie können es nicht allein – aber Sie müssen es auch nicht. Manchmal halten uns unsere Fehler weiterhin auf unserem alten Weg fest. Und wir brauchen Unterstützung, um von schlechten Gewohnheiten und Mustern wegzukommen. Das Falscheste, was wir tun können, ist, dass wir denken, dies allein bewältigen zu müssen. Das ist nicht so. Finden Sie einen Coach, einen Mentor oder einen Freund, der Sie in Ihren Bemühungen unterstützt und die Erfahrung hat, Ihnen Ihren Weg zum Erfolg zu zeigen.

Scheitern ist die einzige Möglichkeit, selbst zu wachsen und Ihr Unternehmen nach vorn zu bringen, denn schließlich ist es dafür verantwortlich, dass und wie wir lernen, erfolgreich zu sein.

Sie wohnen in Berlin und wollen ein Coaching gewinnen?

Herzlichst, Ihre Alice Rosslenbroich