Kategorie-Archiv: AFNB

10 einfache Dinge, mit denen Sie Ihre Mitarbeiter und sich glücklich machen

Die meisten Führungskräfte sind sich einig, dass die Einstellung und Haltung der Mitarbeiter ein Schlüsselfaktor für den Erfolg einer Organisation ist, denn zufriedene, engagierte und produktive Mitarbeiter führen unter anderem dazu, dass Kosten gesenkt und Umsatzeinbußen reduziert werden können.

Ob Ihre Mitarbeiter motiviert und produktiv oder frustriert und nicht engagiert sind, liegt ganz bei Ihnen. Dazu sollten Sie die einfachen 10 Prinzipien bei Ihrer Führung verinnerlichen und leben:

  1. Authentizität. Seien Sie Sie selbst! Seien Sie authentisch in Ihrer Persönlichkeit. Wenn Sie sich verstellen, ist es eine Frage der Zeit, bis Ihre Mitarbeiter das bemerken und Sie als Resultat ihren Respekt verlieren.
  2. Präsenz. Seien Sie mehr als nur zugänglich. Wenn Sie mit einem Mitarbeiter zusammen sind, seien Sie ganz präsent. Halten Sie alle Ablenkungen von sich fern und konzentrieren Sie sich auf den Mitarbeiter, um wirklich zu hören, was gesagt wird und wie es vermittelt wird.
  3. Fürsorge. Zeigen Sie mit Worten und Taten, dass Sie in guten und schlechten Zeiten für Ihr Team da sind. Investieren Sie Emotionen und zeigen Sie, dass Sie sich für die Personen interessieren.
  4. Einbezug. Geben Sie Ihren Mitarbeitern Raum, Verantwortung zu übernehmen, und sie bringen Engagement und Begeisterung in ihre Arbeit ein.
  5. Klarheit. Teilen Sie Ihre Vision und Ihre Ziele im Detail mit und achten Sie dabei auf die Beiträge Ihrer Mitarbeiter. Wenn Sie ihnen das Verständnis für das große Ganze anvertrauen, können sie ihre eigene Rolle in einem größeren Zusammenhang sehen.
  6. Respekt. Respekt ist eine der kraftvollsten Möglichkeiten, Beziehungen aufzubauen und zu stärken, und der beste Weg, Respekt zu zeigen, ist das Zuhören. Echtes Zuhören zeigt, dass Sie den Sprecher respektieren und wertschätzen.
  7. Empowerment. Bei einer Entscheidung sollten Sie die Ideen und Meinungen der Mitarbeiter einholen, bewerten und einbeziehen. Mitarbeiter, die aktiv an der Erstellung einer Lösung beteiligt sind, werden sich viel mehr mit dem Ergebnis identifizieren.
  8. Beständigkeit. Nur wenn Sie selbst die hohen Erwartungen erfüllen, die Sie an Ihre Mitarbeiter stellen, haben Sie das Recht, ihre Mitarbeiter zur Rechenschaft zu ziehen. Führung ist ein Privileg, das Sie dazu verpflichtet, Vorbild zu sein. Wenn Sie jeden Tag Ihr Bestes geben, ist das ein Ansporn für andere, das Gleiche zu tun.
  9. Flexibilität. Bieten Sie Ihren Mitarbeitern so viel Flexibilität wie möglich in Bezug auf Zeit und Terminplanung. Wenn Sie dies tun, setzen Sie einen Maßstab für Agilität und erleichtern es den Mitarbeitern, ein ausgeglichenes und produktives Leben zu führen.
  10. Dankbarkeit. Wenn Sie Ihre Mitarbeiter wie geschätzte Inputgeber behandeln und ihre Beiträge aufrichtig wertschätzen, wird sich dies immer positiv auswirken. Und vergessen Sie nicht die alltäglichen und einfachen Kleinigkeiten, sagen Sie bitte und danke. Das wird Ihnen helfen, den Ton für eine tolle Zusammenarbeit vorzugeben und vorzuleben.

Es ist ganz einfach: Ge-wert-schätzte Mitarbeiter sind engagierte Mitarbeiter. Sie wissen, dass das, was sie sind und was sie tun, für die Organisation von Bedeutung ist.

Den Mitarbeitern zu helfen, sich weiterzuentwickeln, sie auf dem Laufenden zu halten und ihnen Wertschätzung und Respekt zu zeigen – ist jeden Tag Ihre Zeit wert!

 

Legen Sie los, herzlichst, Ihre Alice Rosslenbroich

Gehirngerechtes Coaching in Berlin: Resilienz & Persönlichkeit – Angebot zum Kennenlernen & Verlosung

Es ist mal wieder soweit. Wir starten eine Sommeraktion!

Doch was ist an Coaching gehirngerecht?

Gehirngerechtes Coaching ist schnell und nachhaltig. Denn wenn man das Gehirn und seine Arbeitsweise kennt, kann man sehr gezielt und damit schnell und nachhaltig die gewünschte Änderung antriggern.

Lassen Sie sich überraschen und probieren Sie es aus.

Die ersten, die mir schreiben, erhalten die ersten beiden Coaching Stunden für die Hälfte des Preises. Also: nur solange der Vorrat reicht…

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Falls Sie ein Mini-Coaching gewinnen möchten, können Sie auch  an der Verlosung teilnehmen (wie, siehe Bild).

Die beiden Aktionen sind nicht kombinierbar. Einsendeschluss für beide Aktionen ist Sonntag, der 6. August 2017.

Der Gewinner der Verlosung wird hier auf dem Blog bekannt gegeben und bekommt im Anschluss einen Gutschein zugeschickt.

Die Teilnehmer des Kennenlernangebots werden per eMail benachrichtigt.

Viel Erfolg!

Herzlichst, Ihre Alice Rosslenbroich

 

WAR FOR TALENT – UNTERNEHMERISCHE HERAUSFORDERUNGEN IN VIER AKTEN – AKT 4

Hallo zusammen, hier kommt der vierte Akt…

Unternehmenskultur und insbesondere Führung  gewinnen stetig an Bedeutung. Sie sind  verantwortlich für Mitarbeiterbindung. Fluktuation wegen personeller Fehlentscheidungen ist ein großes Thema, zumal mit hohen monetären Verlusten (fünf bis sechs stelliger Euro-Betrag) gerechnet werden muss.

Die sogenannten „weichen“ Themen wie Kultur, Führung, Betriebsklima, Veränderungsbereitschaft wirken sich zudem auf den Erfolg eines Unternehmens aus.

Laut einer Studie des Bundesarbeitsministeriums für Arbeit und Soziales mit dem Great Place to Work Institut macht eine mitarbeiterorientierte Unternehmenskultur fast ein Drittel der Wirtschaftlichkeit eines Unternehmens aus. Außerdem besteht ein signifikanter Zusammenhang zwischen Mitarbeiterengagement und Unternehmenserfolg.

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Abbildung 1: Wirtschaftlichkeit und Unternehmenskultur

Vertrauenskultur wird einmal mehr zur Herausforderung und Marschrichtung von Unternehmen in komplexen und schnelllebigen Zeiten, denn ohne Vertrauen keine Innovationen. „Wo es Vertrauen gibt, gibt es mehr Möglichkeiten des Erlebens und Handelns, steigt die Komplexität des sozialen Systems, also die Zahl der Möglichkeiten, die es mit seiner Struktur vereinbaren kann, weil im Vertrauen eine wirksame Form der Reduktion von Komplexität zur Verfügung steht.“(Schiel 2013)

So, dies war der vierte Teil der größten Herausforderungen des heutigen War for Talent im Überblick.

Und hier ein Tipp für Sie: Der War for Talent bekommt durch die neusten Erkenntnisse der Neurowissenschaften eine andere Perspektive. Professional Fit und Cultural Fit reichen längst nicht mehr aus…

Wollen Sie im War for Talent punkten und Ihren Wettbewerbern  voraus sein? Dann kontaktieren Sie mich gern persönlich.

Bis dahin, herzlichst, Ihre Alice Rosslenbroich

War for Talent – Unternehmerische Herausforderungen in vier Akten – Akt 2

War for Talent, unternehmerische Herausforderungen. Wollen wir mit dem zweiten Akt starten…

Neben Fachkräftemangel und Demographie sollten die stetig steigenden Anforderungen nicht außer Acht gelassen werden.

Unsere Welt ist nicht zuletzt durch die Digitalisierung schnelllebig, ungewiss, unvorhersehbar und komplex geworden.

Kurzum: Leben und Arbeiten findet heute in einer VUCA-Welt statt.

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Abbildung 1: Bedeutung von VUCA

Zu Kernkompetenzen gehören Skills wie Agiles Projektmanagement, unternehmerisches Denken und Handeln, Veränderungswille und Resilienz.

So haben Arbeitgeber mittlerweile weitere Themen auf ihrer Agenda: Entschleunigung, Stressprävention und Gesundheitsvorsorge.

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Abbildung 2: Verteilung Krankentage mit ärztlichem Attest, Betriebskrankenkassen 2014 (Gotthold 2015, Homepage Welt.)

Immer mehr rückt das Thema Salutogenese (Gesundheit als Prozess) von Aaron Antonovsky in den Vordergrund mit der dreigeteilten Frage des Mitarbeiters: „Ist das, was ich tue, verstehbar, handhabbar und sinnhaft?“. Nur wenn alle drei Teile der Frage mit ja beantwortet werden können (Kohärenzgefühl – Gefühl der Stimmigkeit), ist ein Mensch auf Dauer gesund und damit auch arbeitsfähig.

Weiter mit Akt drei geht es nächste Woche… schauen Sie wieder vorbei.

„Eurowissenschaft“? oder „Neurowirtschaft“?

Schon längst haben wir dem Homo Oeconomicus den Rücken zugekehrt. Wir wissen dank den heutigen Neurowissenschaften mittlerweile viel mehr über unser menschliches Gehirn und wie es funktioniert… und somit auch, dass es nicht  Verstand- und Vernunft-gesteuert ist sondern von Emotionen bestimmt ist.

Deshalb ist das Interesse an Neurowissenschaften auch in der Wirtschaft gestiegen. Der heutige Unternehmer, der sein Unternehmen voranbringen und Kosten sparen will, holt sich Neurowissenschaftler als Berater und Coaches ins Haus.

Sie sind noch nicht mit von der Partie? Dann lassen Sie sich inspirieren. Holen Sie sich einen Impulsvortrag, der Sie und Ihr Unternehmen inspiriert…

Zum Beispiel:

  • Spitzenleistung entsteht im Gehirn – Neurowissenschaftliche Erkenntnisse zur Optimierung unserer Leistungsfähigkeit.
  • Charisma – Wie gute Führungskräfte Eindruck machen – Wie die Ausstrahlung auf Menschen wirkt, wie sie motiviert und fasziniert.
  • Burnout und Depression – Wie der Traumjob zum Alptraum werden kann.
  • Die Kraft der Vision – Wie Visionen unser Gehirn und unser Leben verändern.

Als Mitglied der Akademie für neurowissenschaftliches Bildungsmanagement (AFNB) beschäftige ich mich täglich mit dem Nutzen von neurowissenschaftlichen Erkenntnissen für Coaching, Beratung und Führung. Ein Masterstudiengang an der Academy of Neuroscience (AON) lehrt mich die ganzheitlichen Zusammenhänge, die unser Tun und Handeln bestimmen.

Interesse geweckt? Dann kontaktieren Sie mich bitte bzgl. weiterer Details.

Neurowissenschaftliche Impulsvorträge

Herzlichst, Ihre Alice Rosslenbroich

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Prall ab!!! Oder: Einfach was resilienter werden.

Hier habe ich mal wieder für Sie ein paar kleine aber hilfreiche Tipps, wie Sie sich gegen die kleinen und großen Unannehmlichkeiten des Alltags rüsten können. Resilienz ist das Zauberwort (lat. resilio – zurückspringen, abprallen).

Also: Wappnen Sie sich und lassen Sie es abprallen.

  1. Begegnen Sie dem Alltag grundsätzlich mit einer positiven Einstellung.
  2. Grenzen Sie Ihre stressenden Gedanken ein und lassen Sie sie nicht überschwappen auf andere Themen.
  3. Finden Sie ein Vorbild in Sachen Resilienz, an dem Sie sich orientieren können.
  4. Tun Sie anderen Gutes, dies hilft zu entschleunigen und macht glücklich.
  5. Stellen Sie sich Ihren Ängsten, nur dann können Sie sie überwinden.
  6. Gehen Sie proaktiv vor und schaffen Sie sich Vorgehensweisen gegen Stress.
  7. Bauen und pflegen Sie ein unterstützendes soziales Netzwerk, in dem Sie sich aufgehoben fühlen.
  8. Setzen Sie körperliches Wohlbefinden in Ihrer Prioritätenliste nach ganz oben.
  9. Machen Sie Sachen, die Ihren Stärken schmeicheln. Was Sie gut können, machen Sie gern und das wiederum spielt Ihrem Befinden in die Karten.
  10. Trainieren Sie Ihr Gehirn, wo Sie können, es ist Ihr Steuerungsinstrument für Ihr Wohlbefinden.

Spezielle Tipps zu Punkt 10 finden Sie in ein paar vorherigen Blog-Artikeln.

Viel Spaß beim Lesen und Ausprobieren!

Herzlichst, Alice Rosslenbroich

 

Die Resilienz vom Rhein

Ich hatte netterweise zuletzt wieder mal im Rheinland zu tun, und da nun die (wenn auch nicht für alle verständliche) humorvolle 5. Jahreszeit im vollen Gange ist… Alaaf und Helau! … möchte ich mal einer Frage nachgehen, deren Inhalt meiner erneuten Wahrnehmung entspricht:

Sind Rheinländer stressresistenter?

Studien belegen, dass es in NRW weniger gestresste Menschen gibt als im süd- oder ost-deutschen Raum.

Stress Deutschland
Okay. Rheinländer scheinen aus irgendeinem Grund mit Stress besser klar zu kommen. Doch warum ist das so?
Ich habe selbst über 25 Jahre meines Lebens in NRW verbracht, und was ich immer wieder feststelle, wenn ich ins Rheinland komme: Die Menschen sind meist fröhlicher und haben stets einen flotten, frechen, humorvollen Spruch auf der Zunge. Außerdem lachen sie mehr. Ich betone an dieser Stelle nochmals, dass dies meine Wahrnehmung ist, wenn ich auch damit nicht allein bin.
Aber nehmen wir uns mal das Rheinische Grundgesetz vor. Vielleicht kann sich ja der ein oder andere etwas für sich herausziehen oder zumindest an der ein oder anderen Stelle einmal lachen, grinsen, schmunzeln… Das macht resilient!
Rheinisches Grundgesetz

Et Rheinisch Jrundjesetz

Artikel 1: Et es wie et es. („Es ist, wie es ist.“) Es gibt immer Sachen, die Sie nicht ändern können. Daher versuchen Sie diese zu akzeptieren, wie sie sind, versuchen Sie das Beste darin zu sehen und das Beste daraus zu machen und sie für sich zu nutzen.

Artikel 2: Et kütt wie et kütt. („Es kommt, wie es kommt.“) Veränderungen passieren Ihnen, machmal auch nicht von Ihnen initiiert. Es ist an dieser Stelle einfacher für Sie, wenn Sie diese Veränderungen annehmen und entsprechend darauf reagieren. Versuchen Sie darauf zu vertrauen, dass…

Artikel 3: Et hätt noch emmer joot jejange. („Es ist bisher noch immer gut gegangen.“) Egal, was bisher passiert, alles in allem war das Ende positiv oder das Negative war für irgendetwas anderes gut. Denken Sie daran, wenn Sie sich um die Zukunft sorgen.

Artikel 4: Wat fott es, es fott. („Was fort ist, ist fort.“) Es macht wenig Sinn, auf Dauer Menschen oder Themen hinterher zu trauern. Das zieht Sie weiter runter. Sie können nur wieder glücklich werden, wenn Sie loslassen.

Artikel 5: Et bliev nix wie et wor. („Es bleibt nichts wie es war.“) Sei offen für Neuerungen. Veränderung ist überall. Veränderung ist gut. Versperren Sie sich nicht und seien Sie offen dafür. Suchen Sie das Positive an der Veränderung.

Artikel 6: Kenne mer nit, bruche mer nit, fott domet. („Kennen wir nicht, brauchen wir nicht, fort damit.“) Veränderung ist – wie gesagt – gut, aber lernen Sie zu unterscheiden, welche von Ihnen sinnvoll und wichtig und welche unnötig sind. Seien Sie konstruktiv kritisch.

Artikel 7: Wat wells de maache? („Was willst du machen?“) Sie können viel selbst gestalten, allerdings nicht alles. Ein Stück weit müssen Sie Ihr Schicksal hinnehmen und akzeptieren, Fehler annehmen und aus ihnen lernen. Das ist eine stressbefreiende Kunst.

Artikel 8: Maach et joot, ävver nit zo off. („Mach es gut, aber nicht zu oft.“) Genießen Sie Ihr Leben ohne zu übertreiben. Leben Sie Ihr Leben mit Qualität, nicht mit Quantität. Achten Sie dabei auf Ihre Gesundheit.

Artikel 9: Wat soll dä Kwatsch/Käu? („Was soll das sinnlose Gerede?“) Menschen sind nicht immer ehrlich und gut. Fragen Sie ruhig nach, um Geschwafel von Ernsthaftigkeit unterscheiden zu können. Stellen Sie wie Kinder die Universalfrage: „Warum?“ Hinterfragen Sie und nehmen nicht alles als gegeben hin.

Artikel 10: Drinks de ejne met? („Trinkst du einen mit?“) Pflegen Sie Ihre Beziehungen. Die sind wichtig für uns Menschen – und dazu: Seien Sie hilfsbereit und selbstlos. Das tut nicht nur dem Anderen, sondern auch Ihnen gut und macht resilient.

Artikel 11: Do laachs de disch kapott. („Da lachst du dich kaputt.“) Humor ist wichtig und hilft, Stress abzubauen. Lachen Sie mehr und das täglich!

Falls Artikel 3 einmal nicht zutreffen sollte:

„Notstandsgesetz“: Et hätt noch schlimmer kumme künne. („Es hätte noch schlimmer kommen können.“) Vielleicht hilft dieser Spruch Ihnen, schneller die Geschehnisse anzunehmen.

„Wohlstandsgesetz“: Mer muss och jünne könne! („Man muss auch gönnen können.“) Neid und Missgunst machen auf Dauer krank. Gönnen ist wie Schenken und bereitet dem Nehmenden und Gebenden Freude. Lieben Sie Ihre Nächsten!

Anti-Stress-Gesetz: Mer muss sisch och jet jünne könne! („Man muss sich auch etwas gönnen können.“) Und wenn Sie es zum Schluss noch schaffen, sich selbst etwas Gutes zu tun, gelingt es Ihnen auch, sich gegen Stress besser zu wappnen. Denn wie wir alle wissen, wohnt nur in einem gesunden Körper auch ein gesunder Geist. Lieben Sie sich selbst! Die Voraussetzung für das Wohlstandsgesetz…

 

Ob es jetzt an Schicksalsgläubigkeit, Akzeptanz von Veränderungen oder ausgeprägtem Humor liegt, dass Rheinländer resilienter sind, kann ich mit Gewissheit natürlich nicht sagen.

Das Rheinische Grundgesetz beinhaltet allerdings viel, was sich jeder von uns mal durch den Kopf gehen lassen und vielleicht auf für sich übernehmen könnte.

Hinweg vom Suhlen im Negativen… (das Gehirn sucht dann automatisch nach weiterem Negativen) – hin zur Akzeptanz und Konzentration auf das Positive… und im Zweifelsfall an der ein oder anderen Stelle das Anstehende auch mal mit einer Portion Humor betrachten.

In diesem Sinne: Alaaf und Helau! Herzlichst, Ihre Alice Rosslenbroich

 

Ein kurzer Moment, um nochmal danke zu sagen…

Es war ein großartiges 2015. 

Danke für ihr Vertrauen und die wundervolle Zusammenarbeit!

Danke für die neurowissenschaftlichen Highlights.

Danke für die tollen Gespräche und den gewinnbringenden Austausch. 

Danke für das, was ich lernen durfte.

Danke für das Neue und das Alt-Bewährte. 

Danke an alle für alles! 

Ich freue mich auf 2016 mit Ihnen! Kommen Sie gut rüber!!!

Und denken Sie bei der Planung für 2016 daran: 

„Man nehme 12 Monate, putze sie sauber von Neid, Bitterkeit, Geiz, Pedanterie und zerlege sie in 30 oder 31 Teile, so daß der Vorrat für ein Jahr reicht. Jeder Tag wird einzeln angerichtet aus 1 Teil Arbeit und 2 Teilen Frohsinn und Humor. Man füge 3 gehäufte Eßlöffel Optimismus hinzu, 1 Teelöffel Toleranz, 1 Körnchen Ironie und 1 Prise Takt. Dann wird die Masse mit sehr viel Liebe übergossen. Das fertige Gericht schmücke man mit Sträußchen kleiner Aufmerksamkeiten und serviere es täglich mit Heiterkeit.“ 

Katharina Elisabeth Goethe (1731-1808)

Scheitern Sie noch oder haben Sie schon Erfolg?

Je mehr Sie lernen aus Ihrem Scheitern, desto erfolgreicher sind Sie beim nächsten Mal.

Scheitern gehört zum Leben, und ganz sicher auch zum Business. Wir erkennen es zwar oft nicht direkt, aber Fehler und Scheitern sind wesentlicher Bestandteil unseres Erfolges.

Unser Instinkt schämt sich, wenn wir scheitern; vielleicht aber nur, weil er nicht mag, wie wir uns dann fühlen – gedemütigt, als ob wir etwas falsch gemacht haben.

Aber wenn Sie Ihre Perspektive wechseln können und das Scheitern nicht als etwas betrachten, für das es sich zu schämen gilt, sondern als etwas Wertvolles, dann können Sie anfangen zu verstehen, dass wir nur durch die Fehler, die wir machen, wirklich lernen können, erfolgreich zu sein.

Je früher wir aufhören, uns für Versagen zu schämen, desto leichter wird es sein, es zu unserem Vorteil zu verwandeln.

Hier finden Sie ein paar Punkte, die es wert sind, darüber nachzudenken:

  • Scheitern ist kein Problem, aber verpassen Sie auch nicht Gelegenheit, aus ihm zu lernen. Identifizieren Sie Ihre Fehler und lernen sie schnell aus ihnen. Viele erfolgreiche Menschen haben verschiedene Arten von Versagen und Scheitern erlebt – und sie bauen auf diese Erfahrungen auf. Scheitern zu lernen bedeutet, seine Fehler verstehen zu lernen. In jedem Fehler steckt Potenzial zu Entwicklung und Wachstum.
  • Achten Sie darauf, wie Sie zu sich selbst sprechen, denn Sie hören sich zu! Selbstgespräche können unglaublich schädlich sein, vor allem, wenn man versagt hat. Führen Sie ruhig Selbstgespräche, aber so, dass sie Sie nicht wertlos fühlen lassen – vor allem in der Zeit nach einem Misserfolg. Lassen Sie den Stachel nur für einen kleinen Augenblick drin, dann ziehen Sie ihn heraus und setzen alles daran, positiv zu denken und wieder zurück auf Erfolgskurs zu kommen.
  • Es ist viel besser, etwas zu tun, was unvollkommen ist, als nichts zu tun und das perfekt. Der einzig wahre Fehler ist es, nichts zu tun – die Untätigkeit bringt alles in Gefahr. Wenn wir nichts tun, bedeutet es, wir bewegen uns in gar keine Richtung. Und das ist eine todsichere Methode, um im Scheitern zu verharren. Alles, was das Scheitern tun muss, um zu gewinnen, ist, dass wir nichts tun.
  • Wir sind Produkte unserer Vergangenheit, aber wir müssen uns nicht durch unsere Fehler definieren lassen. Auch wenn die Vergangenheit nicht so war, wie wir gehofft hatten, kann unsere Zukunft immer noch besser sein, als wir es uns vorstellen können. Zu oft fürchten wir uns davor, über unsere Vergangenheit und unsere Misserfolge zu sprechen aus Angst, darüber definiert zu werden. Sprechen Sie ruhig darüber, aber konzentrieren Sie sich auf das, was kommen wird.
  • Der Feind des Erfolgs ist die Angst vor dem Scheitern. Es ist nicht das Scheitern selbst, das so gefährlich ist – es ist die Angst vor dem Versagen, die uns lähmt. Sie bewältigen alle Ängste, indem Sie auf sie herabschauen. Erst wenn die Angst vor dem Nichtstun die Angst davor, etwas falsch zu machen, übersteigt, fangen Sie an zu arbeiten.
  • Konsistentes Arbeiten führt zu konsistenten Ergebnissen. Stärke kommt nicht davon, dass Sie Dinge können, sondern vom Meistern der Dinge, von denen Sie dachten, sie nicht zu können. Also fallen Sie ruhig hin, aber lernen Sie, sich selbst den Staub abzuwischen, aufzustehen und weiterzugehen. Was Sie jeden Tag tun, ist wichtiger als das, was Sie irgendwann einmal gemacht haben. Konsistenz ist der Schlüssel zum Erfolg.
  • Sie können es nicht allein – aber Sie müssen es auch nicht. Manchmal halten uns unsere Fehler weiterhin auf unserem alten Weg fest. Und wir brauchen Unterstützung, um von schlechten Gewohnheiten und Mustern wegzukommen. Das Falscheste, was wir tun können, ist, dass wir denken, dies allein bewältigen zu müssen. Das ist nicht so. Finden Sie einen Coach, einen Mentor oder einen Freund, der Sie in Ihren Bemühungen unterstützt und die Erfahrung hat, Ihnen Ihren Weg zum Erfolg zu zeigen.

Scheitern ist die einzige Möglichkeit, selbst zu wachsen und Ihr Unternehmen nach vorn zu bringen, denn schließlich ist es dafür verantwortlich, dass und wie wir lernen, erfolgreich zu sein.

Sie wohnen in Berlin und wollen ein Coaching gewinnen?

Herzlichst, Ihre Alice Rosslenbroich

 

 

(3) Essen mit Hirn – der Bauch steht Kopf?

Hallo zusammen. Weiter geht´s…

Bevor wir uns weiteren Lebensmitteln zuwenden, schauen wir uns nochmal genauer an, wie denn eigentlich allgemein das Thema Ernährung und Gehirn zusammenhängt…

Kopf und Bauch sind stetig miteinander verbunden und kommunizieren mithilfe von Signale. Dabei ist der Darm viel mehr als nur ein Untertan des Gehirns. Neben Gehirn und Rückenmark ist er das dritte wichtige Nervensystem in unserem Körper – das enterische Nervensystem. In der Darmwand befinden sich über 100 Millionen Nervenzellen, also mehr als im Rückenmark. Zudem ähnelt es dem Gehirn bzgl. Zelltypen, Rezeptoren und Neurotransmittern. Z.B. wird ein Teil des Botenstoffs Serotonin (im Gehirn beteiligt an der Regulation der Stimmung) im Darm zur Bewegung des Verdauungsorgans gebraucht.

Über das autonome Nervensystem kommunizieren Gehirn und Darm fortlaufend, vor allem über den sogenannten Vagusnerv.

Da Nahrung für den Menschen überlebenswichtig ist, macht es auch Sinn, dass der Darm das Gehirn über seinen Zustand auf dem Laufenden hält und im Zweifelsfall Alarm schlägt, wenn etwas nicht stimmt. Haben wir beispielsweise Hunger, kann dies ganz schnell auch auf die Stimmung schlagen – für das Gehirn ein Signal, etwas zu ändern. Da macht doch der Spruch „satt und zufrieden“ so richtig Sinn, oder?

Auch in weiteren Redensarten wird erkennbar, dass die Menschen die enge Verbindung zwischen Kopf und Bauch schon immer ahnten: „Das ist mir auf den Magen geschlagen“, „Das bereitet mir Bauchschmerzen“, „Das muss ich erst mal verdauen“ – und dann sind da ja noch die Verliebten, die von „Schmetterlingen im Bauch“ sprechen ;o).

Gut. 100% ist sind sich die Wissenschaftler noch nicht einig. Die einen sprechen vom ´Darm als zweites Gehirn`, die anderen sind davon überzeugt, dass ´alles über das Gehirn läuft` und somit auch der Darm vom Gehirn gesteuert wird. Für die Twitterer unter uns: HashtagAllesisteineSachedesKopfes

Es bleibt weiter spannend und zu erforschen…

Fakt ist… die Nahrungsaufnahme hat Auswirkungen auf das Gehirn… Die richtige Ernährung kann in großem Maße dazu beitragen, dass der Stoffwechsel im Gehirn gut funktioniert. Ein alter aber ernst zu nehmender Tipp: TRINKEN, TRINKEN, TRINKEN (und ich meine nicht den Alkohol!). Die Flüssigkeit hilft den gesamten Körper mit Sauerstoff zu versorgen und gut zu durchbluten.

Dazu demnächst wieder mehr an dieser Stelle, wenn wir diesbezüglich weitere Lebensmittel unter die Lupe nehmen.

Bis dahin, herzlichst, Ihre Alice Rosslenbroich

Interessante Beiträge hierzu:

Der Bauch, unser zweites Gehirn

Interaktion zwischen Gehirn und Darm

Und noch ein süßer Beitrag zum Lachen vom Science Slam Berlin…

Giulia Enders – Darm mit Charme

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