(4) Weg vom Stress – mit Hirn zur Balance…

…und weiter geht´s mit Tipp 4:

Reduzieren Sie Ihren Cortisolspiegel

Je aktiver Ihre Amygdala ist, desto mehr steigt Ihr Cortisolspiegel und bleibt auf hohem Niveau stehen.

Dies macht Sie zu einer Angst-angetriebenen Maschine. Cortisol ist ein Hormon mit Signalwirkung: Seine Schwankungen nach oben und unten informieren Ihren Körper, wann er auf Gefahr reagieren und wann er Zeit in Ruhe und Regenerierungsmodus verbringen kann.

Bei länger anhaltenden Spannungszustände, schreibt Ihr Cortisolspiegel höhere Zahlen, sodass Ihr Körper erst einmal vergeblich auf die Nachricht zur Entspannung wartet. Um die Kontrolle über diesen Prozess zurückzugewinnen, versuchen Sie es mit Atemarbeit.

Die optimale Anzahl von Atemzügen ist fünf pro Minute. Ein wissenschaftlich erwiesene Atemrhythmus, der Stress zu reduzieren hilft, ist Zahlenfolge 4-4-6-2.

Dazu müssen Sie mitzählen…

4 – Atmen Sie bis vier ein,

4 – halten vier,

6 – atmen sechs aus und

2 – halten wieder zwei.

Wiederholen Sie das und schauen, wie sich dieser Prozess für Sie anfühlt.

Die meisten Menschen finden, dass die ersten fünf Zyklen unangenehm und unbehaglich sind, aber dann gewöhnt sich meist der Körper daran und ändert seine Empfindung auf angenehm und beruhigend.

Wenn dieser Atemrhythmus für Sie nicht passen sollte, probieren Sie eine andere Folge, die Ihrem Körper behaglicher ist – vielleicht 2-2-4-1 oder 6-6-8-4. Achten Sie nur immer darauf, dass Ihr Ausatmen länger ist als Ihr Einatmen.

Viel Spaß beim Austesten und Erfahrung sammeln!

Noch ein Tipp? Folgt…